Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_350/2023 KI-generiert

Appellant v. Equalization Fund (Denial of Supplementary Benefits for Adult Daughter Living Abroad)

Geschäftsnummer 9C_350/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A case was brought before the Swiss Federal Tribunal involving a woman who filed a complaint against the decision of the Administrative Court of the Canton of Uri, which upheld a ruling by the local compensation fund regarding supplementary benefits related to AHV/IV (Swiss Social Security and Disability Insurance). The issue centered on whether maintenance payments for her daughter should be considered family law maintenance contributions eligible for supplementary benefit calculations. The compensation fund determined these payments did not qualify since they were neither officially nor judicially mandated, the daughter was no longer a minor, and did not reside in Switzerland. The woman challenged these conclusions, specifically criticizing legal provisions and their application, but did not address the court's specific legal reasoning in her appeal. Consequently, the tribunal found the complaint did not meet sufficient legal requirements to proceed.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 10 Abs. 3 lit. e ELG, Art. 277 Abs. 2 ZGB, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Appellant v. Equalization Fund (Denial of Supplementary Benefits for Adult Daughter Living Abroad): The issue centered on whether maintenance payments for her daughter should be considered family law maintenance contributions eligible for supplementary benefit calculations. The compensation fund determined these payments did not qualify since they were neither officially nor judicially mandated, the daughter was no longer a minor, and did not reside in Switzerland. The woman challenged these conclusions, specifically criticizing legal provisions and their application, but did not address the court's specific legal reasoning in her appeal. Consequently, the tribunal found the complaint did not meet sufficient legal requirements to proceed.

Schlagwörter

KI-generiert
Ergänzungsleistung zur AHV/IV Zahlung der Leistungen finanzielle Unterstützung volljährige Kinder Vorsorgeausgleich bei Scheidung sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit vermögensrechtliche Ausgleichung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was declared inadmissible because it did not meet the formal requirements for the grounds of appeal, leading to a decision not to enter upon the merits under this simplified procedure article.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Used to waive the collection of court fees due to the specific circumstances of the case.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_350/2023

Urteil vom 9. Juni 2023

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Traub.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Uri, Dätwylerstrasse 11, 6460 Altdorf UR,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Uri, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 31. März 2023 (OG V 22 37).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 16. Mai 2023 (Poststempel) gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Uri, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 31. März 2023,

in Erwägung,

dass die Rechtsmitteleingabe unter anderem die Begehren und deren Begründung enthalten muss und darin in gedrängter Form anzugeben ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ),

dass gezielt und sachbezogen auf die Erwägungen, die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblich sind, einzugehen und aufzuzeigen ist, aus welchem Grund die Vorinstanz im Einzelnen Bundesrecht verletzt haben soll ( BGE 142 III 364 E. 2.4; 134 V 53 E. 3.3; 133 IV 286 E. 1.4),

dass die Vorinstanz den Einspracheentscheid der Ausgleichskasse des Kantons Uri vom 30. September 2022 betreffend Ergänzungsleistungen bestätigt und bezugnehmend auf eine entsprechende Rüge der Versicherten u.a. festhält, die Unterhaltsleistungen an die Tochter seien "weder behördlich noch gerichtlich festgelegt" und gälten daher nicht als familienrechtliche Unterhaltsbeiträge im Sinn von Art. 10 Abs. 3 lit. e ELG ; ferner sei die Tochter volljährig, es könnten aber nur Unterhaltsleistungen an minderjährige Kinder bei der Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung als Ausgabe berücksichtigt werden; auch fielen Familienmitglieder, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt nicht in der Schweiz hätten, ausser Betracht (vgl. E. 4 des angefochtenen Urteils),

dass die Beschwerdeführerin hinsichtlich des Begehrens, ihre Tochter sei in der EL-Berechnung zu berücksichtigen, auf die rechtlichen Gründe, die die Vorinstanz anführt, nicht eingeht, sondern sich auf eine allgemeine Kritik an gesetzlichen Vorgaben und deren Anwendung durch die Vorinstanz beschränkt,

dass insbesondere, was die diesbezügliche Hauptbegründung der Vorinstanz (Volljährigkeit der Tochter) betrifft, der Verweis auf verschiedene landes- und völkerrechtliche Normen, so z.B. auf Art. 277 Abs. 2 ZGB (betreffend Unterhaltspflicht gegenüber einem volljährigen Kind in Ausbildung), nicht ausreicht,

dass die Beschwerdeschrift, soweit Diskriminierung geltend gemacht wird, den strengen Anforderungen nach Art. 106 Abs. 2 BGG nicht entspricht (vgl. BGE 145 V 304 E. 1.2),

dass die Beschwerde den gesetzlichen Anforderungen insgesamt offensichtlich nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, weshalb des Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Uri, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 9. Juni 2023

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Traub