Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_350/2015 KI-generiert

Father's Appeal for Child's Supplementary Benefits Dismissed Due to Procedural Deficiencies

Geschäftsnummer 9C_350/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved a complaint against a decision made by the administrative court of a Swiss canton regarding supplementary benefits under the old-age and disability insurance scheme. The complainant's father expressed dissatisfaction with the administrative decision rejecting the request for these benefits. The complainant contested the administrative court's ruling, arguing violations related to the composition of the decision-making body and the obligation to provide reasoning for the decision. However, the complaint failed to meet the required legal standards and substantial grounds, leading to its dismissal in a simplified procedure.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 8 Abs. 1 BV, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 104 BGG, Art. 64 BGG; Father's Appeal for Child's Supplementary Benefits Dismissed Due to Procedural Deficiencies: The complainant's father expressed dissatisfaction with the administrative decision rejecting the request for these benefits. The complainant contested the administrative court's ruling, arguing violations related to the composition of the decision-making body and the obligation to provide reasoning for the decision. However, the complaint failed to meet the required legal standards and substantial grounds, leading to its dismissal in a simplified procedure.

Schlagwörter

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Ergänzungsleistung zur AHV/IV Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege Ergänzungsleistung Verletzung von Verfahrensrechten materielle Begründetheit Einstellung von Leistungen Sozialversicherungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

The appeal was not admitted because it clearly did not meet the minimum substantive requirements (procedural ground for non-admission in simplified procedure).

Art. 64 BGG

The request for free legal aid was rejected because no valid appeal was filed.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs because the appeal was not admitted.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_350/2015

Urteil vom 15. Juni 2015

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Leistungen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Mai 2015.

Nach Einsicht

in den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Mai 2015 betreffend Ergänzungsleistungen für B.________, mit dem es die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der Ausgleichskasse des Kantons Bern vom 9. Januar 2015 abwies,

in die vom Vater der B.________, A.________, d agegen erhobene Beschwerde vom 16. und vom 22. Mai 2015 (Poststempel),

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in Bezug auf die Verletzung von Grundrechten erhöhte Anforderungen an die Begründungspflicht bestehen ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53),

dass somit konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und inwiefern sie von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während eine rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),

dass der Beschwerdeführer die Zusammensetzung des vorinstanzlichen Spruchkörpers bemängelt, indessen mit keinem Wort auf die entsprechende E. 1.3 des angefochtenen Entscheids eingeht und auch nicht darlegt, inwiefern dessen Unterzeichnung durch den Kammerpräsidenten (bundes-) rechtswidrig im Sinne von Art. 95 BGG sein soll,

dass er im Übrigen eine Verletzung der Begründungspflicht rügt und sich dabei auf Art. 8 Abs. 1 BV (recte: Art. 29 Abs. 2 BV ) beruft, aber nicht ausführt, weshalb eine sachgerechte Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheids - namentlich mit Blick auf dessen E. 3.2 - nicht möglich gewesen sein soll (vgl. BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 124 V 180 E. 1a S. 181),

dass die Beschwerde daher den inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG nicht einzutreten ist,

dass das Gesuch um Vorschusszahlung im Sinne einer vorsorglichen Massnahme nach Art. 104 BGG mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos wird,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ),

dass der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird, zumal er schon mehrmals auf die Anforderungen an eine Beschwerde hingewiesen wurde (vgl. insbesondere Urteil 9C_865/ 2014 vom 30. Dezember 2014),

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 15. Juni 2015

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Dormann