Appeal Dismissed for Failure to Meet Statutory Pleading Requirements
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed an appeal concerning the coverage of physiotherapy costs, contesting a decision by the Lucerne Cantonal Court. The appeal was directed against the SWICA Health Insurance Company and was made to the Swiss Federal Tribunal. The complainant argued that there was a deterioration in their health due to insufficient and inconsistent physiotherapy sessions and sought to provide additional documentation. However, the appeal was filed late, beyond the 30-day deadline, and the complainant did not demonstrate any justified reason for the delay or provide adequate legal reasoning to support the claim of a rights violation in the original decision. As a result, they requested an extension to submit further evidence and reasoning, but such an extension is not permissible under Swiss procedural law, leading to the non-acceptance of the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 5 KLV, Art. 100 Abs. 1 i.V.m, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 50 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Appeal Dismissed for Failure to Meet Statutory Pleading Requirements: The appeal was directed against the SWICA Health Insurance Company and was made to the Swiss Federal Tribunal. The complainant argued that there was a deterioration in their health due to insufficient and inconsistent physiotherapy sessions and sought to provide additional documentation. However, the appeal was filed late, beyond the 30-day deadline, and the complainant did not demonstrate any justified reason for the delay or provide adequate legal reasoning to support the claim of a rights violation in the original decision. As a result, they requested an extension to submit further evidence and reasoning, but such an extension is not permissible under Swiss procedural law, leading to the non-acceptance of the appeal.
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KI-generiertThe appeal was not entertained (nicht eingetreten) under the simplified procedure based on these provisions.
Used to waive the collection of court costs due to the circumstances of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_35/2020
Urteil vom 30. Januar 2020
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünenfelder.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
SWICA Krankenversicherung AG,
Römerstrasse 38, 8401 Winterthur,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 19. November 2019 (5V 19 86).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 13. Januar 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 3. Abteilung, vom 19. November 2019 betreffend Kostenübernahme für physiotherapeutische Leistungen (vgl. Art. 5 KLV ),
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe nicht ansatzweise darlegt, weshalb der von ihr angefochtene Entscheid rechtsverletzend sein soll,
dass sie stattdessen unter Hinweis auf eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes infolge der ihrer Meinung nach nicht kontinuierlichen und in der Anzahl zu geringen Physiotherapiesitzungen um Gelegenheit ersucht, eine detaillierte Begründung der Beschwerde inkl. unter Umständen noch fehlender Unterlagen nachreichen zu dürfen,
dass indes eine Erstreckung der in concreto am 14. Januar 2020 abgelaufenen 30-tägigen Rechtsmittelfrist (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 44 Abs. 1 und 46 Abs. 1 lit. c BGG) - wie die Beschwerdeführerin selber einräumt - ausgeschlossen ist ( Art. 47 Abs. 1 BGG ), mithin nach dem angefochtenen Entscheid datierende Unterlagen und Beweismittel als echte Noven von vornherein unzulässig sind ( Art. 99 Abs. 1 BGG ; BGE 143 V 19 E. 1.2 S. 23 f.; 140 V 543 E. 3.2.2.2 S. 548; 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123),
dass nach Art. 50 Abs. 1 BGG eine versäumte Frist wiederhergestellt werden kann, wenn
a) die Partei oder ihr Vertreter durch ein unverschuldetes Hindernis abgehalten worden ist, innerhalb der Frist zu handeln, und
b) die Partei unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses darum ersucht, und
c) die versäumte Rechtshandlung nachholt,
dass die Beschwerdeführerin in keiner Weise belegt, während des Fristenlaufs jeglicher Möglichkeit zur fristwahrenden Handlung beraubt gewesen zu sein, insbesondere mit keinem Wort begründet, was den Beizug einer Drittperson zur Vertretung hätte unzumutbar erscheinen lassen sollen (vgl. Urteil 2C_451/2016 vom 8. Juli 2016 E. 2 mit Hinweis auf BGE 119 II 86 E. 2 S. 87),
dass daher auch eine Fristwiederherstellung entfällt,
dass auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 30. Januar 2020
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Der Gerichtsschreiber: Grünenfelder