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9C_338/2022 KI-generiert

Insured Appeal on Health Coverage Denial for Mobility Aids Dismissed for Procedural Deficiency

Geschäftsnummer 9C_338/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute between an individual and a health insurance company regarding the individual's claim for cost coverage of a walker and a wheelchair. The administrative court of the Canton of Bern ruled against the individual's claim, as these items were not listed in the official list of reimbursable medical aids known as the MiGeL. The individual appealed this decision, but the Swiss Federal Tribunal determined that the appeal did not meet the required legal standards since it failed to specifically address the reasoning given by the lower court. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Insured Appeal on Health Coverage Denial for Mobility Aids Dismissed for Procedural Deficiency: The administrative court of the Canton of Bern ruled against the individual's claim, as these items were not listed in the official list of reimbursable medical aids known as the MiGeL. The individual appealed this decision, but the Swiss Federal Tribunal determined that the appeal did not meet the required legal standards since it failed to specifically address the reasoning given by the lower court. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal.

Schlagwörter

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Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung) Krankenversicherer Invalidenleistungen des Versicherten Begründung in der Sache Verfahrenskosten Entscheidungen auf medizinischem Gebiet unzumutbar trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained in the simplified procedure due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Federal Tribunal waived the collection of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_338/2022

Urteil vom 8. August 2022

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin N. Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch

HRM & Dr. jur. pp. Manfred Schnyder,

Rechtsanwalt

Verfahrensbeteiligte

Beschwerdeführerin,

gegen

Atupri Gesundheitsversicherung,

Zieglerstrasse 29, 3000 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Mai 2022 (200 22 247 KV).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 29. Juni 2022 (Poststempel) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Mai 2022,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Vorinstanz mit Blick auf den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 19. April 2022 festhielt, Anfechtungsgegenstand in diesem Verfahren sei, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Kostengutsprache für ein Gehgestell und einen Rollstuhl habe,

dass das kantonale Gericht das verneinte, da diese Hilfsmittel in der abschliessenden Aufzählung der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) zur Entlastung einer unteren Extremität nicht genannt seien,

dass die Beschwerdeführerin sich mit diesen Erwägungen der Vorinstanz nicht auseinandersetzt, sondern stattdessen ausserhalb davon Liegendes thematisiert, was dem Erfordernis einer sachbezogenen Begründung wesensgemäss nicht genügt,

dass die Beschwerde somit den inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 8. August 2022

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Möckli