Failure to Substantiate Appeal Regarding Procedural Defect
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA legal case was brought before the Swiss Federal Tribunal involving a dispute between an individual and a health insurance company regarding a health insurance issue. The individual, represented by legal counsel, appealed against a decision by the Bernese Administrative Court dated May 18, 2022, which itself had declined to consider an appeal against a ruling by the insurance company dated March 17, 2022. The court did not enter the appeal because the appellant failed to correct a formal deficiency, specifically the lack of a handwritten signature on the appeal document, within the deadline. The individual did not adequately address this procedural issue in their federal appeal, leading to the appeal being dismissed for not meeting legal requirements.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 32 Abs. 2 VRPG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Failure to Substantiate Appeal Regarding Procedural Defect: The individual, represented by legal counsel, appealed against a decision by the Bernese Administrative Court dated May 18, 2022, which itself had declined to consider an appeal against a ruling by the insurance company dated March 17, 2022. The court did not enter the appeal because the appellant failed to correct a formal deficiency, specifically the lack of a handwritten signature on the appeal document, within the deadline. The individual did not adequately address this procedural issue in their federal appeal, leading to the appeal being dismissed for not meeting legal requirements.
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KI-generiertThe appeal was dismissed because it did not meet the minimum substantive requirements in the simplified procedure.
The court waived the collection of court fees.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_337/2022
Urteil vom 8. August 2022
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin N. Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch
HRM & Dr. jur. pp. Manfred Schnyder,
Rechtsanwalt
Beschwerdeführerin,
gegen
Atupri Gesundheitsversicherung,
Zieglerstrasse 29, 3000 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Mai 2022 (200 22 232 KV).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 29. Juni 2022 (Poststempel) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Mai 2022,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei bei Beschwerden, die sich gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Nichteintretensentscheid richten, anhand der massgeblichen Erwägungen des kantonalen Urteils klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte durch das Nichteintreten verletzt sein sollen ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 135 V 94 E. 1; 134 V 53 E. 3.3; 134 II 244 E. 2.2; 133 IV 286 E. 1.4 und 123 V 335),
dass die Vorinstanz auf die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 17. März 2022 nicht eintrat, da die Beschwerdeführerin den Formmangel (fehlende eigenhändige Unterschrift; Art. 32 Abs. 2 VRPG/BE [BSB 155.21]) auf gerichtliche Aufforderung hin innerhalb der noch verbliebenen Beschwerdefrist nicht behoben habe,
dass der gegen dieses Urteil erhobenen Beschwerde nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung betreffend die fehlende eigenhändige Unterschrift hinsichtlich der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 13./15. April 2022 unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen des kantonalen Gerichts rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass die Beschwerdeführerin stattdessen ausserhalb davon Liegendes thematisiert, was dem Erfordernis einer sachbezogenen Begründung wesensgemäss nicht genügt,
dass die Beschwerde somit die inhaltlichen Mindestanforderungen nicht erfüllt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 8. August 2022
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Möckli