Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding IV Claim Modalities and Benefits Denial
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed against a decision made by the administrative court of the canton of Bern concerning issues related to disability insurance. The complaint specifically addresses the procedural aspects related to the arrangement of a medical assessment and the questions posed to experts. The complaining party argues that there were violations of the right to be heard and the obligation of reasoning in the application of relevant circulars. However, the court considers that the appeal does not meet the necessary criteria for admissibility, particularly regarding the requirement to demonstrate a non-remediable disadvantage. The case also discusses the implications of provisional measures in relation to constitutional rights and the responsibilities of the involved parties. In the end, the court decides not to entertain the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 98 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 94 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b sowie Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding IV Claim Modalities and Benefits Denial: The complaint specifically addresses the procedural aspects related to the arrangement of a medical assessment and the questions posed to experts. The complaining party argues that there were violations of the right to be heard and the obligation of reasoning in the application of relevant circulars. However, the court considers that the appeal does not meet the necessary criteria for admissibility, particularly regarding the requirement to demonstrate a non-remediable disadvantage. The case also discusses the implications of provisional measures in relation to constitutional rights and the responsibilities of the involved parties. In the end, the court decides not to entertain the complaint.
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KI-generiertUsed to rule on the manifestly inadmissible or insufficiently substantiated appeal in the simplified procedure.
Used to order the appellant to bear reduced court costs.
Cited in the reasoning regarding the element missing from the appealable decision, although the final decision only enters a non-admission based on Art. 108 BGG.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (13)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_336/2017
Urteil vom 19. Juni 2017
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Fessler.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwältin Nicole Gerber,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle Bern, Scheibenstrasse 70, 3014 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. März 2017.
Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 12. Mai 2017 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 23. März 2017,
in Erwägung,
dass Entscheide kantonaler Versicherungsgerichte oder des Bundesverwaltungsgerichts betreffend Modalitäten der Anordnung einer Begutachtung, namentlich die den Experten zu unterbreitenden Fragen, grundsätzlich nicht an das Bundesgericht weitergezogen werden können ( BGE 138 V 271 ),
dass mit Bezug auf die Rüge der Gehörsverletzung bzw. der Verletzung der Begründungspflicht durch die Vorinstanz im Zusammenhang mit der Anwendung des IV-Rundschreibens Nr. 339 vom 9. September 2015 die Eintretensvoraussetzung des nicht wiedergutzumachenden Nachteils nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ( BGE 141 V 330 ; 139 V 339 E. 3.2 S. 341) zu verneinen ist,
dass darin ausdrücklich festgehalten wird, der Aufbau des medizinischen Gutachtens habe sich grundsätzlich nach den fachspezifischen Qualitätsleitlinien oder nach den vom Beschwerdeführer als anwendbar erachteten Qualitätsleitlinien für versicherungspsychiatrische Gutachten der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP) zu orientieren, wobei in der aktuellen Fassung auch die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 berücksichtigt wird (vgl. SZS 2016 S. 435 ff., 436 FN 1 und 442 ff.),
dass, weiter, ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass in Bezug auf vorsorgliche Massnahmen nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann ( Art. 98 BGG ), wobei diesbezüglich eine qualifizierte Rüge- und Begründungspflicht gilt ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 134 II 192 E. 1.5 S. 196 mit Hinweisen; Urteil 9C_38/2017 vom 21. März 2017 E. 1.1),
dass der angefochtene Entscheid, soweit er die Weigerung der Beschwerdegegnerin betrifft, eine vorläufige Rente auszurichten, ein Entscheid über vorsorgliche Massnahmen ist, ohne dass der Beschwerdeführer sagt, inwiefern dadurch verfassungsmässige Rechte verletzt würden,
dass die Vorinstanz dargelegt hat, weshalb die Rüge der Rechtsverweigerung (in der angefochtenen Verfügung lediglich thematisierte, jedoch nicht dispositivmässig festgehaltene Nichtausrichtung einer vorläufigen Rente) unbegründet ist, wozu sich der Beschwerdeführer nicht äussert,
dass dieser sich in erster Linie an der Aussage der Vorinstanz stösst, er habe durch sein Verhalten in erheblichem Ausmass selber dazu beigetragen, dass ein Rentenentscheid bisher nicht möglich gewesen sei,
dass eine auf das gesamte bisherige Verfahren bezogene Rechtsverzögerung nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Erkenntnisses war und dem kantonalen Verwaltungsgericht selber dieser Vorwurf nicht gemacht wird, es insoweit an einem anfechtbaren Entscheid fehlt ( Art. 94 BGG ; Urteil 5A_393/2012 vom 13. August 2012 E. 1.2),
dass die offensichtlich unzulässige oder nicht hinreichend begründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b sowie Abs. 2 BGG zu erledigen ist,
dass damit die Frage der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegenstandslos ist,
dass der Beschwerdeführer in reduziertem Umfang Gerichtskosten zu tragen hat ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 19. Juni 2017
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Meyer
Der Gerichtsschreiber: Fessler