Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_335/2013 KI-generiert

Work Capacity Assessment for Invalidity Pension Refusal

Geschäftsnummer 9C_335/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint against a decision made by the Administrative Court of a canton regarding a claim for an invalidity pension. The complainant challenged the court's ruling, which had found that the individual had unrestricted work capacity based on expert opinions. These expert evaluations assessed the individual’s ability to work and concluded that their health conditions, including a diagnosed hepatic disorder, did not impede their capacity for employment. The court also addressed the adequacy of the evidence presented and ultimately determined that the claim for a pension was unsubstantiated due to the established work capabilities.

Legislator-Regeste

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Art. 7 Abs. 2 ATSG, Art. 28 Abs. 2 IVG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG; Work Capacity Assessment for Invalidity Pension Refusal: The complainant challenged the court's ruling, which had found that the individual had unrestricted work capacity based on expert opinions. These expert evaluations assessed the individual’s ability to work and concluded that their health conditions, including a diagnosed hepatic disorder, did not impede their capacity for employment. The court also addressed the adequacy of the evidence presented and ultimately determined that the claim for a pension was unsubstantiated due to the established work capabilities.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Beurteilung der Arbeitsfähigkeit Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit Sachverständigengutachten unrichtige Sachverhaltsfeststellung Sozialarbeit unzumutbar trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG

The appeal was dismissed under the simplified procedure citing this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to bear the court costs as the losing party.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_335/2013

Urteil vom 22. Juli 2013

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Kernen, Präsident,

Bundesrichter Borella, Bundesrichterin Pfiffner Rauber,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

T.________,

vertreten durch Rechtsanwältin Karin Caviezel,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Graubünden , Ottostrasse 24, 7000 Chur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid

des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden

vom 30. Oktober 2012.

In Erwägung,

dass T.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 30. Oktober 2012 betreffend den Anspruch auf eine Invalidenrente erhoben hat,

dass die Vorinstanz den Gutachten des Institutes X.________ vom 18. November 2008 und 7. Februar 2011 (mit Stellungnahme vom 22. September 2011) Beweiskraft beigemessen hat und gestützt darauf für die angestammte wie für eine andere angepasste Tätigkeit eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit festgestellt hat,

dass die Gutachten des Institutes X.________ den Anforderungen an die Beweiskraft ( BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352) genügen und sich die Experten u.a. nachvollziehbar mit abweichenden psychiatrischen Auffassungen sowie mit den Morbiditätskriterien gemäss BGE 130 V 352 E. 2.2.3 S. 354 f. auseinandersetzten,

dass die Vorinstanz den rechtlichen Gehalt (vgl. BGE 137 V 64 E. 4.1 in fine S. 68; 131 V 49 E. 1.2 S. 50 f. mit Hinweisen) dieser Kriterien nicht verkannt hat, zumal die Begleitung des Sohnes zu Fussballspielen möglich und somit ein sozialer Rückzug nicht vollständig ist, weiter die diagnostizierte Hepatopathie ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ist und namentlich eine subjektive Krankheitsüberzeugung keinen Rentenanspruch zu begründen vermag (vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG ),

dass der Verzicht auf weitere Abklärungen somit in zulässiger antizipierender Beweiswürdigung ( BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 ; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94) erfolgt ist,

dass die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung betreffend die Arbeitsfähigkeit weder auf einer Verletzung von Bundesrecht beruhen, noch offensichtlich unrichtig sind (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.; SVR 2009 IV Nr. 53 S. 164, 9C_204/2009 E. 4.1, nicht publ. in: BGE 135 V 254 ), weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich bleiben ( Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG ),

dass bei diesem Ergebnis ein Rentenanspruch ausgeschlossen ist ( Art. 28 Abs. 2 IVG ),

dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist und daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG erledigt wird,

dass der Beschwerdeführer als unterliegende Partei die Gerichtskosten zu tragen hat ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt das Bundesgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 22. Juli 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Kernen

Die Gerichtsschreiberin: Dormann