Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_328/2022 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Foreign Medical Reimbursement

Geschäftsnummer 9C_328/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, the complainant, after receiving a rejection from their health insurance company regarding reimbursement for medical treatment expenses incurred in Tonga, contested the decision of the Lucerne Cantonal Court which upheld the insurance company's refusal. The dispute centered on the veracity of treatment claims and corresponding invoices for a treatment period from February to September 2020. The cantonal court concluded there was insufficient evidence to favor the complainant, observing that even if the treatments had occurred and invoices were accurate, the lack of evidence was still detrimental to the complainant’s case. The complainant did not sufficiently address the alternative reasoning provided by the court, resulting in a failure to meet the requisite legal standards for an appeal. Consequently, the Swiss Federal Tribunal determined not to entertain the appeal, and costs were imposed on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Foreign Medical Reimbursement: The dispute centered on the veracity of treatment claims and corresponding invoices for a treatment period from February to September 2020. The cantonal court concluded there was insufficient evidence to favor the complainant, observing that even if the treatments had occurred and invoices were accurate, the lack of evidence was still detrimental to the complainant’s case. The complainant did not sufficiently address the alternative reasoning provided by the court, resulting in a failure to meet the requisite legal standards for an appeal. Consequently, the Swiss Federal Tribunal determined not to entertain the appeal, and costs were imposed on the complainant.

Schlagwörter

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Krankenversicherung Rückerstattung der Krankenversicherung Fremdes Recht medizinische Beweismittel Ertrag Rückzug des Rechtsbegehrens sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule that the appeal is not to be entertained (no entry into the merits) due to insufficient grounds (procedural inadmissibility).

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

Used to impose court costs on the appellant as the appeal was unsuccessful.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_328/2022

Urteil vom 2. August 2022

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Williner.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

SWICA Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Römerstrasse 38, 8400 Winterthur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 30. Mai 2022 (5V 21 344).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 22. Juni 2022 gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 30. Mai 2022,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 27. Juni 2022 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von A.________ am 1. Juli 2022 eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass, wenn der angefochtene Entscheid auf mehreren Begründungen beruht, die je für sich selbstständig das Ergebnis des angefochtenen Entscheids rechtfertigen, in der Beschwerde aufgezeigt werden muss, inwiefern jede dieser Begründungen Recht verletzt, andernfalls den Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügt wird ( BGE 142 III 364 E. 2.4; 138 III 728 E. 3.4; 133 IV 119 E. 6.3),

dass das kantonale Gericht den Einspracheentscheid vom 31. August 2021 bestätigte, womit die Beschwerdegegnerin den Anspruch des Beschwerdeführers auf Rückvergütung der geltend gemachten Kosten für medizinische Behandlungen auf Tonga gemäss den eingereichten Rechnungen (Behandlungszeitraum vom 13. Februar bis zum 8. September 2020) verneinte,

dass die Vorinstanz dazu in E. 4.3 ausführte, dass selbst wenn der von ihr als überwiegend wahrscheinlich taxierte Sachverhalt (keine Behandlung, falsche Rechnungen, keine Bezahlung) als auch der gegenteilige Sachverhalt (erfolgte Behandlung, korrekte Rechnungen, tatsächliche Bezahlung der bezogenen Leistungen) als bloss möglich betrachtet würden, der Entscheid zufolge Beweislosigkeit dennoch zu Ungunsten des Beschwerdeführers ausfallen würde,

dass der Beschwerdeführer auf diese alternative Begründung nicht näher eingeht,

dass damit offensichtlich keine hinreichend begründete Beschwerde vorliegt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 2. August 2022

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Williner