Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_323/2016 KI-generiert

Failure to Meet Formal Requirements for Appeal in Invalidity Insurance Case

Geschäftsnummer 9C_323/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint filed against a previous decision by the insurance court of a Swiss canton regarding disability insurance. The appellant contested the ruling from April 6, 2016, and requested a specific reduction in her disability assessment. However, the complaint was deemed insufficient as it failed to adequately address the key legal arguments set forth by the lower court, specifically regarding evidence evaluation and factual findings. Consequently, the court decided not to proceed with the appeal due to the lack of a valid complaint and dismissed the request for free legal aid, opting not to impose court costs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Failure to Meet Formal Requirements for Appeal in Invalidity Insurance Case: The appellant contested the ruling from April 6, 2016, and requested a specific reduction in her disability assessment. However, the complaint was deemed insufficient as it failed to adequately address the key legal arguments set forth by the lower court, specifically regarding evidence evaluation and factual findings. Consequently, the court decided not to proceed with the appeal due to the lack of a valid complaint and dismissed the request for free legal aid, opting not to impose court costs.

Schlagwörter

KI-generiert
Invalidenversicherung unentgeltliche Rechtspflege Versicherungsleistung Formerfordernisse versicherungsmässige Voraussetzung Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

The appeal was not admitted for decision due to non-compliance with formal requirements under the simplified procedure.

Art. 64 BGG

The request for free legal aid was rejected because the appeal was not admitted.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court waived the collection of court fees due to the circumstances.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_323/2016

Urteil vom 17. Mai 2016

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau, Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 6. April 2016.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 5. Mai 2016 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 6. April 2016,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und inwiefern sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während eine rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),

dass die Beschwerdeführerin nichts darlegt, was darauf hinweisen könnte, dass und inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung - die auch die Berichte der behandelnden Ärzte umfasst - und Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich: BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) sein sollten, sondern sich in appellatorischer Weise auf eine eigene Beweiswürdigung und Darstellung ihrer gesundheitlichen Verhältnisse beschränkt, was nicht genügt,

dass die Beschwerdeführerin in rechtlicher Hinsicht (vgl. Art. 95 BGG ) zwar - wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren - einen "Leidensabzug von 25 %" verlangt, indessen mit keinem Wort auf die entsprechenden Ausführungen in E. 8.3.2 des angefochtenen Entscheids eingeht,

dass daher die Eingabe der Beschwerdeführerin den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde offensichtlich nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ), indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, der Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Zürich, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 17. Mai 2016

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Dormann