Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_318/2019 KI-generiert

Appeal Regarding Medical Expert Opinion Mandate Inadmissibility

Geschäftsnummer 9C_318/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A case was brought before the Swiss Federal Tribunal involving a dispute over a decision from the Aargau Cantonal Insurance Court concerning the invalidity insurance office's order for a medical report. The complainant, represented by a lawyer, argued that the language in the order did not allow for an unbiased medical evaluation. The case centered around whether the procedural requirements for commissioning the medical assessment were met, specifically focusing on potential biases in the wording of the medical report request. However, the Federal Tribunal found it out of their scope to address this issue at the current stage of the proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 92 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 BGG; Appeal Regarding Medical Expert Opinion Mandate Inadmissibility: The complainant, represented by a lawyer, argued that the language in the order did not allow for an unbiased medical evaluation. The case centered around whether the procedural requirements for commissioning the medical assessment were met, specifically focusing on potential biases in the wording of the medical report request. However, the Federal Tribunal found it out of their scope to address this issue at the current stage of the proceedings.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) medizinisches Gutachten anfechtbarer Zwischenentscheid Medizinische Akte Normenkontrolle Verfahrensrügen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Used to declare the appeal inadmissible and thus not to enter into the merits (simplified procedure).

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 BGG

Used to rule on the imposition of court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_318/2019

Urteil vom 19. Juni 2019

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Fleischanderl.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Rainer Riek,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau,

Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 8. April 2019 (VBE.2019.47).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 15. Mai 2019 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 8. April 2019 (betreffend Verfügung der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 4. Dezember 2018 [Festhalten an Gutachtensanordnung]),

in Erwägung,

dass gerichtliche Zwischenentscheide, die sich, wie vorliegend, mit Verfügungen der Invalidenversicherung über die Einholung von medizinischen Gutachten befassen, vor Bundesgericht - auch mit Blick auf die Verfahrensgarantien nach BV und EMRK - nur soweit selbstständig anfechtbar sind, als sie den (formellen) Ausstand einer sachverständigen Person betreffen ( Art. 92 Abs. 1 BGG ; BGE 138 V 217 , 318; vgl. auch BGE 139 V 99 E. 2.2 am Ende S. 102, 339 E. 4.5 f. S. 343 f.),

dass hinsichtlich anderer Aspekte das Bundesgericht die Anordnung eines Gutachtens gegebenenfalls zusammen mit dem Endentscheid auf deren Bundesrechtskonformität hin prüft (a.a.O.; sodann statt vieler: Urteil 8C_653/2018 vom 30. Oktober 2018),

dass der Beschwerdeführer auch letztinstanzlich einzig geltend macht, die im Gutachtensauftrag der Beschwerdegegnerin vom 18. Oktober 2018 unter der Rubrik "Medizinischer Sachverhalt" enthaltene Formulierung "Gemäss medizinischer Aktenlage somatisch dürfte eine erhebliche Arbeitsfähigkeit angepasst resultieren" erlaube keine ergebnisoffenen gutachtlichen Abklärungen,

dass diese Rüge keine allfälligen formellen Ausstandsgründe der ins Auge gefassten Gutachtenspersonen betrifft, weshalb eine sachbezügliche Diskussion im jetzigen Verfahrensstadium nach dem Dargelegten vor Bundesgericht nicht möglich ist,

dass sich die Beschwerde somit insgesamt als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten ist,

dass mit dem Entscheid in der Sache das Gesuch um aufschiebende Wirkung der Beschwerde gegenstandslos wird,

dass in Anbetracht der Art der Erledigung des Falles auch auf die Anträge des Beschwerdeführers bezüglich Beizug und Einsichtnahme in die Akten der Invalidenversicherung sowie - damit verbunden - Sistierung des vorliegenden Verfahrens nicht näher einzugehen ist,

dass der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, 2. Kammer, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 19. Juni 2019

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Die Gerichtsschreiberin: Fleischanderl