Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_316/2015 KI-generiert

Invalidity insurance appeal dismissed for failure to meet statutory substantiation requirements under Article 42 BGG concerning depressive disorder assessment.

Geschäftsnummer 9C_316/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court, acting through its single judge, declared the appeal inadmissible and dismissed the request for free legal aid, while waiving court costs. The appellant, an individual in an invalidity insurance dispute, had challenged a lower court decision that denied a long-lasting depressive disorder for the relevant period. The Supreme Court found that the appellant's submissions, both the initial appeal and the subsequent filing, failed to meet the statutory requirements for substantiation under Article 42 of the Federal Supreme Court Act, as they did not adequately demonstrate how the lower court's factual findings or legal reasoning were unlawful or arbitrary. Consequently, the lower court's decision remains in force, and the appeal was dismissed in the simplified procedure under Article 108, paragraph 1, letter b of the Act.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Invalidity insurance appeal dismissed for failure to meet statutory substantiation requirements under Article 42 BGG concerning depressive disorder assessment: The appellant, an individual in an invalidity insurance dispute, had challenged a lower court decision that denied a long-lasting depressive disorder for the relevant period. The Supreme Court found that the appellant's submissions, both the initial appeal and the subsequent filing, failed to meet the statutory requirements for substantiation under Article 42 of the Federal Supreme Court Act, as they did not adequately demonstrate how the lower court's factual findings or legal reasoning were unlawful or arbitrary. Consequently, the lower court's decision remains in force, and the appeal was dismissed in the simplified procedure under Article 108, paragraph 1, letter b of the Act.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung gesetzliche Formmängel Versicherungsleistungsanspruch Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege Kostenfestsetzung Nichtigkeitsverfahren und Verzicht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Basis for declaring the appeal inadmissible in the simplified procedure due to lack of adequate substantiation.

Art. 64 BGG

Used to deny the request for free legal aid because the appeal was invalid.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Basis for waiving court costs due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_316/2015

Urteil vom 20. Mai 2015

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber Williner.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,

Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 27. März 2015.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 16. April 2015 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 27. März 2015,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 17. April 2015 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von A.________ am 8. Mai 2015 eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266),

dass die Eingaben des Beschwerdeführers vom 16. April und vom 8. Mai 2015 diesen gesetzlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügen, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich: BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft im Sinne von Art. 95 BGG sein sollen,

dass dies insbesondere der Fall ist in Bezug auf die Erwägungen der Vorinstanz, wonach im massgebenden Zeitraum keine länger dauernde depressive Störung ausgewiesen sei,

dass trotz dem Hinweis in der Verfügung vom 17. April 2015, wonach bei nicht erfüllten Eintretensvoraussetzungen eine Verbesserung der Beschwerde nur innert der Rechtsmittelfrist möglich ist, eine detaillierte Begründung, wie sie der Beschwerdeführer in der Eingabe vom 8. Mai 2015 in Aussicht gestellt hat, nicht rechtzeitig eingegangen ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ), indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 20. Mai 2015

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Williner