Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_31/2012 KI-generiert

Claimant v. Lower Court Decision on Helplessness Allowance Cessation

Geschäftsnummer 9C_31/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who submitted a complaint regarding entitlement to compensation for helpfulness against a decision made by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich. The individual’s claim for assistance payments was based on a previous acknowledgment of their need for help, which had been revoked after a psychiatric condition improved. The Social Insurance Court upheld the cessation of support, relying on a clarification report about the individual's condition, declaring that the needs no longer qualified as "helplessness" under applicable laws. The individual subsequently appealed this decision, asserting a lack of consideration regarding changes in their health status, which was ultimately deemed unsubstantiated by the higher court. The individual's latest claim about worsening conditions was also excluded from being considered due to procedural rules.

Legislator-Regeste

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Art. 9 ATSG, Art. 61 lit. c ATSG, Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 17 Abs. 2 ATSG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG; Claimant v. Lower Court Decision on Helplessness Allowance Cessation: The individual’s claim for assistance payments was based on a previous acknowledgment of their need for help, which had been revoked after a psychiatric condition improved. The Social Insurance Court upheld the cessation of support, relying on a clarification report about the individual's condition, declaring that the needs no longer qualified as "helplessness" under applicable laws. The individual subsequently appealed this decision, asserting a lack of consideration regarding changes in their health status, which was ultimately deemed unsubstantiated by the higher court. The individual's latest claim about worsening conditions was also excluded from being considered due to procedural rules.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Hilflosenentschädigung Pflegebeitrag psychiatrische Störungen Einstellung der Invalidenrenten Befriedigung der Forderung schwerer Härtefall

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG

Used to dismiss the appeal in the simplified procedure because it was obviously unfounded.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant as the losing party.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_31/2012

Urteil vom 23. März 2012

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Bundesrichter Borella, Bundesrichterin Glanzmann,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

I.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Markus Zimmermann,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,

Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 9. November 2011.

In Erwägung,

dass I.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 9. November 2011 betreffend den Anspruch auf Hilflosenentschädigung erhoben hat,

dass mit Verfügung vom 9. Februar 2012 das Gesuch des I.________ um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen worden ist,

dass die Vorinstanz dem Abklärungsbericht für Hilflosenentschädigung für Erwachsene vom 30. November 2009 Beweiskraft beigemessen hat und gestützt darauf ab 1. Mai 2010 die Aufhebung der Hilflosenentschädigung bestätigt hat,

dass die gesetzliche Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts in Bezug auf die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung (vgl. Urteil 9C_81/2011 vom 28. März 2011 E. 3.2) eingeschränkt ist (Art. 97 Abs. 1 sowie Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG ),

dass die Vorinstanz festgestellt hat, die ursprüngliche Zusprache der Hilflosenentschädigung sei unter Berücksichtigung der durch die psychiatrische Problematik reduzierten Fähigkeit zur Schmerzbewältigung erfolgt und die Einschränkungen in der Selbstversorgungsfähigkeit erreichten seit dem Wegfall der psychiatrischen Komorbidität (spätestens im Januar 2008) nicht mehr das Ausmass einer Hilflosigkeit im Sinne von Art. 9 ATSG ,

dass der Abklärungsbericht für Hilflosenentschädigung für Erwachsene vom 30. November 2009 den Anforderungen an den Beweiswert genügt (vgl. BGE 133 V 450 E. 11.1.1 S. 468; 128 V 93 E. 4 S. 93 f.), zumal er auch im Einklang mit dem Gutachten des Instituts X.________ vom 4. März 2008 steht,

dass die Vorinstanz im Rahmen der freien Beweiswürdigung ( Art. 61 lit. c ATSG ) eingehend und nachvollziehbar begründet hat, weshalb die Beweiskraft des Abklärungsberichts vom 30. November 2009 weder durch die blosse Unterschrift des Dr. med. F.________ auf dem Revisionsfragebogen vom 13. August 2009 noch durch die tatsächliche Inanspruchnahme bestimmter Hilfeleistungen von Familienmitglieder - was aus beiden Gesprächsprotokollen (Abklärungsbericht vom 30. November 2009 und Protokoll vom 4. November 2009) deutlich hervorgeht - geschmälert wird,

dass das kantonale Gericht in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung auf weitere Abklärungen verzichtet hat (vgl. BGE 137 V 64 E. 5.2 S. 69 ; 136 I 229 E. 5.3 S. 236), was keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes darstellt,

dass die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung weder offensichtlich unrichtig sind (vgl. SVR 2009 IV Nr. 53 S. 164, 9C_204/2009 E. 4.1, nicht publ. in: BGE 135 V 254 ), noch auf einer Verletzung von Bundesrecht beruhen (vgl. Art. 61 lit. c ATSG ; BGE 128 V 93 E. 4 S. 93 f.; 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.), weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich sind ( Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG ),

dass die erstmals letztinstanzlich vorgebrachte Behauptung, der Beschwerdeführer sei mittlerweile auf den Rollstuhl angewiesen, unzulässig ist (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG ),

dass die Feststellungen betreffend psychischen Gesundheitszustandes die Annahme eines Revisionsgrundes im Sinne von Art. 17 Abs. 2 ATSG rechtfertigen,

dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist und daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG erledigt wird,

dass der Beschwerdeführer als unterliegende Partei die Gerichtskosten zu tragen hat ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt das Bundesgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 23. März 2012

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Dormann