Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_306/2014 KI-generiert

Appeal Dismissed for Lack of Substantiation Regarding Arbitrary Fact-Finding in Invalidity Insurance Case

Geschäftsnummer 9C_306/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed against a decision made by the insurance court of a Swiss canton regarding disability insurance. The complainant challenged the court's reliance on a specific medical report while claiming that it ignored significant evidence supporting the case, such as documented pain, hospital stays, and therapies. However, the tribunal found that the appeal did not sufficiently demonstrate how the lower court's factual determinations or legal applications were fundamentally flawed. Consequently, the tribunal decided not to proceed with the appeal and indicated that court costs would not be charged. The individual was advised that they could reapply for disability benefits if new medical evidence showed a significant worsening of their health condition.

Legislator-Regeste

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Art. 48 Abs. 3 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Substantiation Regarding Arbitrary Fact-Finding in Invalidity Insurance Case: The complainant challenged the court's reliance on a specific medical report while claiming that it ignored significant evidence supporting the case, such as documented pain, hospital stays, and therapies. However, the tribunal found that the appeal did not sufficiently demonstrate how the lower court's factual determinations or legal applications were fundamentally flawed. Consequently, the tribunal decided not to proceed with the appeal and indicated that court costs would not be charged. The individual was advised that they could reapply for disability benefits if new medical evidence showed a significant worsening of their health condition.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung willkürliche Tatsachenfeststellung Gesundheitsbezogene Angaben Krankenversicherungskosten Subrogation des Versicherers künftige Forderung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

The appeal was not admitted based on this provision due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court decided to waive the imposition of court costs under this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_306/2014

Urteil vom 21. Mai 2014

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Keel Baumann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau , Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 11. März 2014.

Nach Einsicht

in die vom Versicherungsgericht des Kantons Aargau zuständigkeitshalber nach Art. 48 Abs. 3 BGG an das Bundesgericht weitergeleitete Beschwerde vom 22. April 2014 (Poststempel) gegen den kantonalen Entscheid vom 11. März 2014,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 25. April 2014, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin am 9. Mai 2014 (Poststempel)eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass der Beschwerdeführer, soweit überhaupt sachbezüglich, kritisiert, die Vorinstanz habe nur auf das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle C.________ vom 4. Januar 2012 abgestellt und viele wichtige Tatsachen, die zu seinen Gunsten sprächen (unter anderem die Schmerzen, die Klinikaufenthalte, die Therapien), nicht berücksichtigt,

dass aus diesen Ausführungen nicht hervorgeht, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung der Vorinstanz qualifiziert unzutreffend (offensichtlich unrichtig, unhaltbar oder willkürlich; Art. 97 Abs. 1 BGG ; BGE 137 II 353 E. 5.1 S. 356) und die darauf beruhende Rechtsanwendung fehlerhaft sein soll,

dass deshalb auf die offensichtlich nicht hinreichend begründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

dass der Versicherte indessen darauf aufmerksam zu machen ist, dass er, wenn die von ihm in Aussicht gestellten Berichte der Psychologin, des Hausarztes und der Psychiatrischen Klinik B.________ eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit dem hier massgebenden Zeitpunkt (Verfügung vom 21. Februar 2013) aufzeigen sollten, bei der IV-Stelle jederzeit eine Neuanmeldung in die Wege leiten kann,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, der Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Zürich, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 21. Mai 2014

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Keel Baumann