Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_302/2008 KI-generiert

Helplessness Allowance Increase and Cantonal Court Costs Liability

Geschäftsnummer 9C_302/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual requested an increase in benefits from a disability insurance program, specifically seeking to upgrade from a moderate to a severe degree of support due to their disability. The request was denied by the regional disability insurance office, prompting the individual to appeal the decision at the social insurance court. The court upheld the original denial and imposed legal costs on the individual. Subsequently, the individual contested this ruling, arguing against the financial burden of the court costs, yet did not submit a request for financial aid during the initial proceedings. The higher court ultimately ruled on the matter, addressing both the denial of the benefits and the imposition of costs.

Legislator-Regeste

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Art. 69 Abs. 1bis Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG, Art. 69 Abs. 1bis Satz 2 IVG, Art. 69 Abs. 1bis Satz 1 IVG; Helplessness Allowance Increase and Cantonal Court Costs Liability: The request was denied by the regional disability insurance office, prompting the individual to appeal the decision at the social insurance court. The court upheld the original denial and imposed legal costs on the individual. Subsequently, the individual contested this ruling, arguing against the financial burden of the court costs, yet did not submit a request for financial aid during the initial proceedings. The higher court ultimately ruled on the matter, addressing both the denial of the benefits and the imposition of costs.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Hilflosenentschädigung Kostenauflage Invaliditätsgrad Invaliditätsversicherung Versicherungsleistungen Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to justify waiving the collection of court costs in the final appeal instance.

Art. 69 Abs. 1bis Satz 2 IVG

Cited by the lower court regarding the amount of costs, which the Tribunal found was not reprehensible when dismissing the appeal.

Art. 69 Abs. 1bis Satz 1 IVG

Cited by the lower court to impose costs in the cantonal proceedings, although the final ruling does not explicitly use it as a primary ground for the final order, it is part of the reasoning justifying the cost assessment that the Tribunal upheld implicitly by dismissing the appeal on the merits/costs.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_302/2008

Urteil vom 10. Juni 2008

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Borella, präsidierendes Mitglied,

Bundesrichter Kernen, Seiler,

Gerichtsschreiberin Keel Baumann.

Parteien

B.________, Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,

Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 12. März 2008.

In Erwägung,

dass die IV-Stelle des Kantons Zürich ein von B.________ (geb. 1977) gestelltes Gesuch um Erhöhung der von ihr seit 1. Juni 1995 bezogenen Hilflosenentschädigung mittleren Grades auf eine solche schweren Grades mit Verfügung vom 31. Mai 2007 ablehnte,

dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die von B.________ hiegegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 12. März 2008 abwies und B.________ die Gerichtskosten von Fr. 600.- überband,

dass B.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führt und darlegt, sie könne nicht akzeptieren, den für sie sehr hohen Betrag von Fr. 600.- (für das kantonale Verfahren) bezahlen zu müssen,

dass sie im vorinstanzlichen Verfahren kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten gestellt hat (vgl. auch § 90 Abs. 1 der kantonalzürcherischen Zivilprozessordnung vom 13. Juni 1976 [ZPO; Zürcher Gesetzessammlung 271] in Verbindung mit § 28 des kantonalzürcherischen Gesetzes vom 7. März 1993 über das Sozialversicherungsgericht [GSVGer; Zürcher Gesetzessammlung 212.81]),

dass sie auch die am 11. Juni 2007 erhobene Beschwerde nicht zurückgezogen hat, weshalb das kantonale Gericht mit Recht einen Entscheid gefällt hat,

dass sich die vorinstanzliche Kostenerhebung zulässigerweise auf Art. 69 Abs. 1bis Satz 1 IVG (in Kraft seit 1. Juli 2006) stützt, gemäss welcher Bestimmung Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig sind,

dass das kantonale Sozialversicherungsgericht die Gerichtskosten gemäss § 64 Abs. 2 ZPO in Verbindung mit § 28 GSVGer zu Recht der Beschwerdeführerin als unterliegender Partei auferlegt hat,

dass auch deren Höhe nicht zu beanstanden ist ( Art. 69 Abs. 1bis Satz 2 IVG ),

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten im letztinstanzlichen Verfahren abzusehen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt das Bundesgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. Juni 2008

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Die Gerichtsschreiberin:

Borella Keel Baumann