Appeal Regarding Refusal of Gratuitous Legal Assistance Deemed Inadmissible
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal dispute concerning an individual's claim for free legal representation in administrative proceedings related to invalidity insurance. The applicant challenged a decision from the cantonal insurance court that denied this request. The cantonal court's ruling was regarded as a preliminary decision not subject to immediate appeal unless it led to an irreparable disadvantage or significantly expedited the process. Ultimately, it was found that the appeal did not meet the necessary criteria for admissibility, and consequently, any related requests for legal aid were deemed unnecessary.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Appeal Regarding Refusal of Gratuitous Legal Assistance Deemed Inadmissible: The applicant challenged a decision from the cantonal insurance court that denied this request. The cantonal court's ruling was regarded as a preliminary decision not subject to immediate appeal unless it led to an irreparable disadvantage or significantly expedited the process. Ultimately, it was found that the appeal did not meet the necessary criteria for admissibility, and consequently, any related requests for legal aid were deemed unnecessary.
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KI-generiertUsed to dispose of the appeal summarily because it was clearly inadmissible as an appeal against an interlocutory decision without irreparable harm.
Used to reject the request for free legal aid because the appeal was hopeless.
Used to waive court fees for the federal proceeding due to the circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_301/2018
Urteil vom 30. Mai 2018
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Huber.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle des Kantons Solothurn, Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 6. März 2018 (VSBES.2017.221).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 23. April 2018 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 6. März 2018 und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,
in Erwägung,
dass die Vorinstanz die Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle des Kantons Solothurn vom 3. Juli 2017, mit welcher diese den Anspruch der Versicherten auf unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren verneint hatte, mit Entscheid vom 6. März 2018 abwies,
dass es sich bei diesem Entscheid um eine Zwischenverfügung im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 139 V 600 ; 133 V 645 E. 1 S. 646), die nur mit Beschwerde angefochten werden kann, wenn sie - alternativ - einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann (Abs. 1 lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Abs. 1 lit. b),
dass der zweite Tatbestand hier keine Rolle spielt, führte doch ein Urteil des Bundesgerichts über den Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren der Invalidenversicherung nicht sofort zu einem Endentscheid in der Sache ( BGE 133 V 645 E. 1 S. 646 f.),
dass ein im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nicht wieder gutzumachender Nachteil in Bezug auf die verweigerte unentgeltliche Verbeiständung für das Administrativverfahren zu verneinen ist ( BGE 133 V 645 E. 2.2 S. 647 f.),
dass der Beschwerdeführerin gegebenenfalls nach Massgabe des Art. 93 Abs. 3 BGG die Beschwerde gegen den Endentscheid offen stehen wird,
dass für das letztinstanzliche Verfahren umständehalber keine Gerichtskosten zu erheben sind ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ), weshalb das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos ist,
dass dem Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung im bundesgerichtlichen Verfahren nicht stattzugeben ist, da die Beschwerde aussichtslos ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),
dass die Beschwerde offensichtlich unzulässig ist, sodass sie im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG erledigt wird,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 30. Mai 2018
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Pfiffner
Die Gerichtsschreiberin: Huber