Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_291/2016 KI-generiert

Supplemental benefits (AHV/IV): transport costs to orthodontic treatment denied for failure to substantiate actual illness-related expenses (Art. 14 ELG).

Geschäftsnummer 9C_291/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Swiss Federal Supreme Court (II. Social Law Division, single judge) did not enter into the merits of the appeal and dismissed it, leaving the lower court decision in force; no court costs were imposed. The appellant had challenged a cantonal decision denying her claim for supplementary benefits under the Swiss AHV/IV system to cover transportation costs to medical treatment locations. The court held that the appeal failed to meet the minimum procedural requirements under Art. 42 para. 1 and 2 BGG because it merely repeated earlier arguments without addressing the cantonal court’s key reasoning that she failed to substantiate actual illness-related transport expenses, as required under Art. 14 para. 1 lit. e and para. 2 ELG, in conjunction with cantonal implementing provisions (Zurich ZLG and ZLV); her assertion that orthodontic treatment was necessary and that the locations were qualifying treatment centers was beside the point. The ruling relied on Art. 108 para. 1 lit. b BGG for summary dismissal, with a discretionary waiver of court fees under Art. 66 para. 1 BGG.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 14 Abs. 1 lit. e ELG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Supplemental benefits (AHV/IV): transport costs to orthodontic treatment denied for failure to substantiate actual illness-related expenses (Art. 14 ELG): Social Law Division, single judge) did not enter into the merits of the appeal and dismissed it, leaving the lower court decision in force; no court costs were imposed. The appellant had challenged a cantonal decision denying her claim for supplementary benefits under the Swiss AHV/IV system to cover transportation costs to medical treatment locations. The court held that the appeal failed to meet the minimum procedural requirements under Art. 42 para. 1 and 2 BGG because it merely repeated earlier arguments without addressing the cantonal court’s key reasoning that she failed to substantiate actual illness-related transport expenses, as required under Art. 14 para. 1 lit. e and para. 2 ELG, in conjunction with cantonal implementing provisions (Zurich ZLG and ZLV); her assertion that orthodontic treatment was necessary and that the locations were qualifying treatment centers was beside the point. The ruling relied on Art. 108 para. 1 lit. b BGG for summary dismissal, with a discretionary waiver of court fees under Art. 66 para. 1 BGG.

Schlagwörter

KI-generiert
Ergänzungsleistung zur AHV/IV Heilungskosten Ergänzungsleistung Beweislosigkeit medizinische Behandlung substantiierte Begründung Vergütung von Reisekosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Procedural basis for the simplified dismissal of the appeal due to insufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Ground for waiving court costs due to the circumstances.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_291/2016

Urteil vom 10. Mai 2016

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Keel Baumann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Stadt Illnau-Effretikon, Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV, Märtplatz 29, 8307 Effretikon,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 17. März 2016.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 28. April 2016 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 17. März 2016 betreffend die Vergütung von Transportkosten zu medizinischen Behandlungsstellen,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dies voraussetzt, dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz eingegangen und im Einzelnen aufgezeigt wird, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),

dass die Eingabe vom 28. April 2016 diesen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, weil sie eine Wiederholung des bereits im vorinstanzlichen Verfahren Vorgebrachten darstellt und die Beschwerdeführerin sich nicht hinreichend mit den entscheidwesentlichen Erwägungen des kantonalen Gerichts auseinandersetzt, wonach es der fehlende Nachweis tatsächlicher krankheitsbedingter Transportkosten ist, der zur Verneinung des Anspruchs auf die von ihr geltend gemachte Vergütung führt (vgl. dazu Art. 14 Abs. 1 lit. e und Abs. 2 ELG in Verbindung mit § 9 des zürcherischen Zusatzleistungsgesetzes vom 7. Februar 1971 [ZLG; LS 831.3] und § 15 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 der zürcherischen Zusatzleistungsverordnung vom 5. März 2008 [LS 831.31]),

dass die Beschwerdeführerin nicht darlegt, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass sie vielmehr an der Sache vorbei argumentiert, die kieferorthopädische Behandlung sei notwendig und die von ihr zu deren Durchführung aufgesuchten Orte seien als Behandlungsstellen (im Sinne des Art. 14 Abs. 1 lit. e ELG ) anzuerkennen,

dass deshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. Mai 2016

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Keel Baumann