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9C_285/2024 KI-generiert

Federal Court Upholds Cantonal Tax Interpretation on Wealth Tax Limit

Geschäftsnummer 9C_285/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case before the Swiss Federal Tribunal, two individuals, represented by a trustee firm, appealed against a decision from the Administrative Court of the Canton of Bern regarding state and municipal taxes for the 2016 tax period. The central issue in the previous proceedings was the applicability of Article 66 of the Bernese Tax Law, which pertains to a cap on wealth taxes and is characterized as non-harmonized cantonal law. The appellants argued that this provision was applied inappropriately by the lower court, potentially resulting in unfair treatment. However, the appellants failed to present specific and detailed legal reasoning in their appeal to the Federal Tribunal regarding how the application of this law by the lower court constituted a violation of applicable law, particularly within the context of federal legal standards or the prohibition of arbitrariness. Consequently, the Federal Tribunal considered the appeal inadmissible under the relevant procedural rules.

Legislator-Regeste

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Art. 9 BV, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 106 BGG, Art. 66 StG, Art. 127 Abs. 3 BV, Art. 95 BGG; Federal Court Upholds Cantonal Tax Interpretation on Wealth Tax Limit: The central issue in the previous proceedings was the applicability of Article 66 of the Bernese Tax Law, which pertains to a cap on wealth taxes and is characterized as non-harmonized cantonal law. The appellants argued that this provision was applied inappropriately by the lower court, potentially resulting in unfair treatment. However, the appellants failed to present specific and detailed legal reasoning in their appeal to the Federal Tribunal regarding how the application of this law by the lower court constituted a violation of applicable law, particularly within the context of federal legal standards or the prohibition of arbitrariness. Consequently, the Federal Tribunal considered the appeal inadmissible under the relevant procedural rules.

Schlagwörter

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Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Bern, Steuerperiode 2016 Steuer vom Vermögen Gemeindesteuern verfassungsmässige Schranken Auslegung des Rechts Steuerrecht Gruppenbesteuerung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 9 BV
a, b und e BGG ), insbesondere unter dem Aspekt des allgemeinen Willkürverbots ( Art. 9 BV ; BGE 146 I 11 E.
Art. 106 Abs. 2 BGG
dass das Bundesgericht die Verletzung von Grundrechten, einschliesslich des Willkürverbots, und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern prüft, als eine solche Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (qualifizierte Rügepflicht; Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 143 I 1 E.
Art. 106 BGG
dass das Bundesgericht die Verletzung von Grundrechten, einschliesslich des Willkürverbots, und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern prüft, als eine solche Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (qualifizierte Rügepflicht; Art. 106 Abs.
Art. 66 StG
dass die Vorinstanz im Rahmen einer akzessorischen Normenkontrolle beurteilte, ob die Anwendung von Art. 66 StG /BE im konkreten Fall zu einer mit Art.
Art. 127 Abs. 3 BV
66 StG /BE im konkreten Fall zu einer mit Art. 127 Abs. 3 BV nicht zu vereinbarenden Schlechterstellung der Beschwerdeführer führte, was sie verneinte,
Art. 95 BGG
66 StG /BE durch die Vorinstanz gegen Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen würde, insbesondere dass die Vorinstanz diese Bestimmung willkürlich angewendet hätte,
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
Used to justify the decision not to entertain the appeal in the simplified procedure due to insufficient substantiation.
Art. 66 Abs. 1 BGG
Used to dispense with the imposition of court fees, given the circumstances.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to justify the decision not to entertain the appeal in the simplified procedure due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to dispense with the imposition of court fees, given the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_285/2024

Urteil vom 12. Juni 2024

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Stanger.

Verfahrensbeteiligte

A.A.________ und B.A.________,

vertreten durch Werner Schnellmann, Werner Schnellmann Treuhand AG,

Beschwerdeführer,

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern, Brünnenstrasse 66, 3018 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Bern, Steuerperiode 2016,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. April 2024 (100.2020.266U).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 14. Mai 2024 (Poststempel) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. April 2024,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass Kern des Rechtsstreits im vorinstanzlichen Verfahren die Anwendbarkeit des Art. 66 des Steuergesetzes [des Kantons Bern] vom 21. Mai 2000 (StG/BE; BSG 661.11) bildet, welcher eine Belastungsobergrenze für die Vermögenssteuer zum Inhalt hat, und nicht harmonisiertes kantonales Recht darstellt,

dass die Auslegung und Anwendung des nicht harmonisierten, rein kantonalen Rechts im bundesgerichtlichen Verfahren, abgesehen von hier nicht interessierenden Ausnahmen ( Art. 95 lit. c und d BGG ), keinen eigenständigen Beschwerdegrund darstellt,

dass das Bundesgericht die Auslegung und Anwendung kantonalen Rechts daher ausschliesslich unter dem Aspekt der Verletzung von Bundesrecht, Völkerrecht- und interkantonalem Recht prüft ( Art. 95 lit. a, b und e BGG ), insbesondere unter dem Aspekt des allgemeinen Willkürverbots ( Art. 9 BV ; BGE 146 I 11 E. 3.1.3),

dass das Bundesgericht die Verletzung von Grundrechten, einschliesslich des Willkürverbots, und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern prüft, als eine solche Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (qualifizierte Rügepflicht; Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 143 I 1 E. 1.4 ; 136 I 49 E. 1.4.1), andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (JOHANNA DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 15 ff. zu Art. 106 BGG ),

dass die Vorinstanz im Rahmen einer akzessorischen Normenkontrolle beurteilte, ob die Anwendung von Art. 66 StG /BE im konkreten Fall zu einer mit Art. 127 Abs. 3 BV nicht zu vereinbarenden Schlechterstellung der Beschwerdeführer führte, was sie verneinte,

dass die Beschwerdeführer nicht - klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids - aufzeigen, inwiefern die Auslegung resp. Anwendung von Art. 66 StG /BE durch die Vorinstanz gegen Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen würde, insbesondere dass die Vorinstanz diese Bestimmung willkürlich angewendet hätte,

dass damit die Beschwerde den qualifizierten Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass die Beschwerdeführer grundsätzlich kostenpflichtig werden, indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 12. Juni 2024

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Stanger