Federal Court Upholds Cantonal Tax Interpretation on Wealth Tax Limit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case before the Swiss Federal Tribunal, two individuals, represented by a trustee firm, appealed against a decision from the Administrative Court of the Canton of Bern regarding state and municipal taxes for the 2016 tax period. The central issue in the previous proceedings was the applicability of Article 66 of the Bernese Tax Law, which pertains to a cap on wealth taxes and is characterized as non-harmonized cantonal law. The appellants argued that this provision was applied inappropriately by the lower court, potentially resulting in unfair treatment. However, the appellants failed to present specific and detailed legal reasoning in their appeal to the Federal Tribunal regarding how the application of this law by the lower court constituted a violation of applicable law, particularly within the context of federal legal standards or the prohibition of arbitrariness. Consequently, the Federal Tribunal considered the appeal inadmissible under the relevant procedural rules.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 9 BV, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 106 BGG, Art. 66 StG, Art. 127 Abs. 3 BV, Art. 95 BGG; Federal Court Upholds Cantonal Tax Interpretation on Wealth Tax Limit: The central issue in the previous proceedings was the applicability of Article 66 of the Bernese Tax Law, which pertains to a cap on wealth taxes and is characterized as non-harmonized cantonal law. The appellants argued that this provision was applied inappropriately by the lower court, potentially resulting in unfair treatment. However, the appellants failed to present specific and detailed legal reasoning in their appeal to the Federal Tribunal regarding how the application of this law by the lower court constituted a violation of applicable law, particularly within the context of federal legal standards or the prohibition of arbitrariness. Consequently, the Federal Tribunal considered the appeal inadmissible under the relevant procedural rules.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to justify the decision not to entertain the appeal in the simplified procedure due to insufficient substantiation.
Used to dispense with the imposition of court fees, given the circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_285/2024
Urteil vom 12. Juni 2024
III. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin Stanger.
Verfahrensbeteiligte
A.A.________ und B.A.________,
vertreten durch Werner Schnellmann, Werner Schnellmann Treuhand AG,
Beschwerdeführer,
gegen
Steuerverwaltung des Kantons Bern, Brünnenstrasse 66, 3018 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Bern, Steuerperiode 2016,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. April 2024 (100.2020.266U).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 14. Mai 2024 (Poststempel) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. April 2024,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass Kern des Rechtsstreits im vorinstanzlichen Verfahren die Anwendbarkeit des Art. 66 des Steuergesetzes [des Kantons Bern] vom 21. Mai 2000 (StG/BE; BSG 661.11) bildet, welcher eine Belastungsobergrenze für die Vermögenssteuer zum Inhalt hat, und nicht harmonisiertes kantonales Recht darstellt,
dass die Auslegung und Anwendung des nicht harmonisierten, rein kantonalen Rechts im bundesgerichtlichen Verfahren, abgesehen von hier nicht interessierenden Ausnahmen ( Art. 95 lit. c und d BGG ), keinen eigenständigen Beschwerdegrund darstellt,
dass das Bundesgericht die Auslegung und Anwendung kantonalen Rechts daher ausschliesslich unter dem Aspekt der Verletzung von Bundesrecht, Völkerrecht- und interkantonalem Recht prüft ( Art. 95 lit. a, b und e BGG ), insbesondere unter dem Aspekt des allgemeinen Willkürverbots ( Art. 9 BV ; BGE 146 I 11 E. 3.1.3),
dass das Bundesgericht die Verletzung von Grundrechten, einschliesslich des Willkürverbots, und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern prüft, als eine solche Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (qualifizierte Rügepflicht; Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 143 I 1 E. 1.4 ; 136 I 49 E. 1.4.1), andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (JOHANNA DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 15 ff. zu Art. 106 BGG ),
dass die Vorinstanz im Rahmen einer akzessorischen Normenkontrolle beurteilte, ob die Anwendung von Art. 66 StG /BE im konkreten Fall zu einer mit Art. 127 Abs. 3 BV nicht zu vereinbarenden Schlechterstellung der Beschwerdeführer führte, was sie verneinte,
dass die Beschwerdeführer nicht - klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids - aufzeigen, inwiefern die Auslegung resp. Anwendung von Art. 66 StG /BE durch die Vorinstanz gegen Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen würde, insbesondere dass die Vorinstanz diese Bestimmung willkürlich angewendet hätte,
dass damit die Beschwerde den qualifizierten Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht genügt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Beschwerdeführer grundsätzlich kostenpflichtig werden, indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 12. Juni 2024
Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Stanger