Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_284/2024 KI-generiert

Claimant Appeals Denial of COVID-19 Compensation Due to Failure to Cooperate

Geschäftsnummer 9C_284/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against a decision by the Social Insurance Institution of the Canton of Graubünden, concerning the denial of a Covid-19 earnings compensation claim. The complainant had reportedly failed to provide necessary documents to substantiate the claimed loss of income despite several requests, leading to the conclusion that his entitlement to the compensation was not established. Consequently, the institution sought to reclaim the disbursed benefits. The individual argued that he had attempted to submit the documents and attributed any delays to a potential postal issue, citing a blood cancer diagnosis and a lack of other income during the relevant period. However, his appeal lacked specific arguments demonstrating how the previous judgment was legally deficient, resulting in the Federal Tribunal's decision to not consider the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant Appeals Denial of COVID-19 Compensation Due to Failure to Cooperate: The complainant had reportedly failed to provide necessary documents to substantiate the claimed loss of income despite several requests, leading to the conclusion that his entitlement to the compensation was not established. Consequently, the institution sought to reclaim the disbursed benefits. The individual argued that he had attempted to submit the documents and attributed any delays to a potential postal issue, citing a blood cancer diagnosis and a lack of other income during the relevant period. However, his appeal lacked specific arguments demonstrating how the previous judgment was legally deficient, resulting in the Federal Tribunal's decision to not consider the complaint.

Schlagwörter

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Erwerbsersatz (Covid-19) Heilungskosten Ausgleichsfonds Beschwerdelegitimation Untätigkeitsklage unzumutbar trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung Beitragsforderung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because it lacked sufficient substantiation, as per the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court waived the collection of court fees.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_284/2024

Urteil vom 12. Juni 2024

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Businger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Sozialversicherungsanstalt

des Kantons Graubünden,

AHV-Ausgleichskasse,

Ottostrasse 24, 7000 Chur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Erwerbsersatz (Covid-19),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 19. März 2024 (S 23 66).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 16. April 2024 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 19. März 2024 betreffend Erwerbsersatz (Covid-19),

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass das Verwaltungsgericht zusammengefasst erwog, der Beschwerdeführer sei seiner Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen und habe trotz mehrfacher Aufforderung die erforderlichen Unterlagen zum Nachweis der behaupteten Umsatzeinbussen nicht eingereicht. Damit sei sein Anspruch auf eine Covid-19-Erwerbsersatzentschädigung nicht erstellt und die Leistungsausrichtung unrechtmässig erfolgt. Die Rückforderung der Leistungen sei folglich rechtens,

dass der Beschwerdeführer keinen Antrag stellt und sich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinandersetzt. Stattdessen bringt er pauschal vor, er sei stets bemüht gewesen, die Unterlagen einzureichen, und dass allenfalls ein Brief bei der Post verloren gegangen sei. Zudem verweist er auf seine Blutkrebserkrankung und versichert, dass er die Leistungen benötigt habe, um seine Kosten zu decken bzw. dass er im betroffenen Zeitraum keine anderen Einkünfte gehabt habe,

dass der Beschwerdeführer mit diesen pauschalen Ausführungen nicht aufzeigt, inwieweit das angefochtene Urteil an einem Rechtsmangel leidet, und die Beschwerde damit offensichtlich keine hinreichende Begründung enthält, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, 2. Kammer als Versicherungsgericht, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 12. Juni 2024

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Businger