Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_277/2023 KI-generiert

Appeal Dismissed for Insufficient Statement of Grounds Regarding Violation of Federal Law

Geschäftsnummer 9C_277/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A company filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal against a decision from the Social Insurance Court of the Canton of Zurich, which upheld a denial by the Zurich cantonal compensation office regarding an appeal that was submitted late. The appeal was related to old-age and survivors' insurance. The federal tribunal noted that the company's legal appeal did not meet the necessary content requirements because it did not adequately explain why the decision to not consider the late appeal was a violation of federal law. As the appeal did not address the procedural aspect and only argued the substantive issue, the tribunal decided not to proceed with the complaint. The request for legal aid was also denied due to the lack of prospects for success, although court costs were waived.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 3 Satz, Art. 64 Abs. 3 Satz 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissed for Insufficient Statement of Grounds Regarding Violation of Federal Law: The appeal was related to old-age and survivors' insurance. The federal tribunal noted that the company's legal appeal did not meet the necessary content requirements because it did not adequately explain why the decision to not consider the late appeal was a violation of federal law. As the appeal did not address the procedural aspect and only argued the substantive issue, the tribunal decided not to proceed with the complaint. The request for legal aid was also denied due to the lack of prospects for success, although court costs were waived.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung materielle Voraussetzungen Einrede der Verfassungswidrigkeit Beschwerdelegitimation vereinfachtes Verfahren juristische Person soziale Sicherheit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted in the simplified procedure because it did not meet the minimum content requirements.

Art. 64 Abs. 3 Satz 2 BGG

Applied to dismiss the request for free legal aid that was not rendered moot by waiving court costs.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Cited in relation to the rejection of the request for legal aid due to lack of prospects of success.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court decided to waive the collection of court costs due to the specific circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_277/2023

Urteil vom 9. Juni 2023

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Nabold.

Verfahrensbeteiligte

A.________ GmbH,

Beschwerdeführerin,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 28. Februar 2023 (AB.2022.00062).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 20. April 2023 (Postaufgabe) gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 28. Februar 2023,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2; 134 V 53 E. 3.3),

dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensurteilen lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335 E. 1b; Urteil 9C_139/2022 vom 15. März 2022),

dass das kantonale Gericht im angefochtenen Urteil einen Einspracheentscheid der Ausgleichskasse des Kantons Zürich bestätigte, mit welchem auf eine verspätete eingereichte Einsprache nicht eingetreten wurde,

dass in der Beschwerde ausschliesslich materiell-rechtlich argumentiert wird, dieser indessen nicht entnommen werden kann, inwiefern das Nichteintreten auf die Einsprache bundesrechtswidrig gewesen sein sollte,

dass die Beschwerde den inhaltlichen Mindestanforderungen an ein Rechtsmittel somit offensichtlich nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege - soweit es durch den Verzicht auf die Erhebung von Gerichtskosten nicht gegenstandslos geworden ist - wegen Aussichtslosigkeit (vgl. Art. 64 Abs. 1 BGG ) in Anwendung von Art. 64 Abs. 3 Satz 2 BGG abzuweisen ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 9. Juni 2023

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Nabold