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9C_274/2023 KI-generiert

Company in Liquidation v. Cantonal Tax Administration (Tax Appeal Dismissed)

Geschäftsnummer 9C_274/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A company in liquidation, represented by an individual, filed a complaint against the tax administration of the Canton of Appenzell Ausserrhoden and the Federal Tax Administration concerning state and municipal taxes for the 2020 tax period. They appealed against a decision by the cantonal court that rejected their request for a deadline extension after missing the submission deadline by one day. The appeal also included a request to restore the deadline due to presented health issues, which the cantonal court found to be unsubstantiated. The appeal argued that the prior judgment violated legal rights, but failed to satisfy the requirements for detailed reasoning of alleged legal violations according to Swiss procedural law. As a result, the Swiss Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 105 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Company in Liquidation v. Cantonal Tax Administration (Tax Appeal Dismissed): They appealed against a decision by the cantonal court that rejected their request for a deadline extension after missing the submission deadline by one day. The appeal also included a request to restore the deadline due to presented health issues, which the cantonal court found to be unsubstantiated. The appeal argued that the prior judgment violated legal rights, but failed to satisfy the requirements for detailed reasoning of alleged legal violations according to Swiss procedural law. As a result, the Swiss Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint.

Schlagwörter

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Steuerverfahren Gemeindesteuern direkte Steuer Liquidation der GmbH steuerrechtliche Sanierung der Unternehmung Steuerjustizbehörde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not accepted because the constitutional grounds for appeal did not meet the qualified reasoning requirements in simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal waived the collection of court costs due to the circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_274/2023

Urteil vom 3. Mai 2023

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Rupf.

Verfahrensbeteiligte

A.________, GmbH in Liquidation,

vertreten durch B.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Appenzell Ausserrhoden, Gutenberg-Zentrum, 9102 Herisau,

Beschwerdegegnerin,

Eidgenössische Steuerverwaltung, Eigerstrasse 65, 3003 Bern.

Gegenstand

Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Appenzell Ausserrhoden und direkte Bundessteuer, Steuerperiode 2020,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 23. März 2023 (O2V 22 34 / O2V 22 36).

Nach Einsicht

in die Eingabe vom 24. April 2023 (Postaufgabestempel vom 25. April 2023) gegen die Verfügung des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 23. März 2023,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel an das Bundesgericht einen Antrag und eine Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form dazulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ),

dass das Bundesgericht seinem Urteil die vorinstanzlichen Feststellungen betreffend des Sachverhalts zugrunde legt ( Art. 105 Abs. 1 BGG ) und die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem Recht nur insofern prüft, als eine Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist ( Art. 106 Abs. 2 BGG ),

dass dabei die beschwerdeführende Partei in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen hat, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll, und in der Beschwerdeschrift nicht bloss Rechtsstandpunkte, die sie in den kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekräftigen sollte, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen soll (vgl. BGE 143 II 283 E. 1.2.2 ; 142 I 99 E. 1.7.1; Urteil 5A_420/2022 vom 8. Dezember 2022 E. 1.2),

dass das Obergericht Appenzell Ausserrhoden festhielt, dass die Beschwerdeführerin die Rechtsmittelfrist gegen die Verfügung/Einspracheentscheid der kantonalen Steuerverwaltung Appenzell Ausserrhoden vom 5. Oktober 2022 für die Steuerperiode 2020 um einen Tag verpasst hat, was unbestritten blieb (vgl. angefochtene Verfügung E. 1.1 und E. 1.2),

dass das Obergericht Appenzell Ausserrhoden die im Rahmen des Fristwiederherstellungsgesuchs eingereichte Arbeitsunfähigkeits-bescheinigung verfassungsrechtlich haltbar als nichtssagend erachtet hat, und auf die dagegen geführte Beschwerde das Bundesgericht mit Urteil vom 7. März 2023 (9C_183/2023) nicht eingetreten ist (vgl. angefochtene Verfügung E. 1.3 und E. 1.4), womit rechtskräftig fest steht, dass auch die Frist nicht wiederherzustellen ist und es dabei bleibt, dass die Beschwerdeführerin die Rechtsmittelfrist verpasst hat,

dass die verfassungsbezogenen Ausführungen der Beschwerdeführerin den Anforderungen an eine qualifizierte Begründung offensichtlich nicht genügen ( Art. 106 Abs. 2 BGG ),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Eidgenössischen Steuerverwaltung und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden mitgeteilt.

Luzern, 3. Mai 2023

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Rupf