Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_271/2015 KI-generiert

Appeal Dismissed for Insufficient Legal Justification in Invalidity Insurance Case

Geschäftsnummer 9C_271/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint submitted to the Swiss Federal Tribunal by an individual challenging a decision made by the Insurance Court of Aargau. The complaint pertains to issues related to disability insurance, specifically questioning the prior court's evaluation of evidence and factual determinations regarding the individual's health circumstances. The Federal Tribunal finds that the submission does not meet the legal requirements for a valid appeal, particularly in arguing how the lower court's findings constituted legal violations. Additionally, new evidence presented was deemed inadmissible, leading to the conclusion that the complaint could not be accepted and a request for legal aid was denied.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG; Appeal Dismissed for Insufficient Legal Justification in Invalidity Insurance Case: The complaint pertains to issues related to disability insurance, specifically questioning the prior court's evaluation of evidence and factual determinations regarding the individual's health circumstances. The Federal Tribunal finds that the submission does not meet the legal requirements for a valid appeal, particularly in arguing how the lower court's findings constituted legal violations. Additionally, new evidence presented was deemed inadmissible, leading to the conclusion that the complaint could not be accepted and a request for legal aid was denied.

Schlagwörter

KI-generiert
Invalidenversicherung unentgeltliche Rechtspflege Versicherungsleistung Subjektives Recht medizinische Beweismittel sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

The appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure due to insufficient substantiation.

Art. 64 BGG

The request for free legal aid was rejected because no valid appeal was filed.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court waived the collection of court fees due to the circumstances.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_271/2015

Urteil vom 4. Mai 2015

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Keel Baumann.

Verfahrensbeteiligte

A.________, vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer, Milosav Milovanovic, Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau,

Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 11. März 2015.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 23. April 2015 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 11. März 2015,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während eine rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266),

dass die Eingabe des Beschwerdeführers diese gesetzlichen Mindestanforderungen nicht erfüllt, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich: BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft im Sinne von Art. 95 BGG sein sollen,

dass der Beschwerdeführer sich mit den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen lediglich in appellatorischer Weise befasst, indem er sich im Wesentlichen auf eine eigene, von der Vorinstanz abweichende Beweiswürdigung und Darstellung seiner gesundheitlichen Verhältnisse beschränkt,

dass die eingereichte Begründung den Erfordernissen auch deshalb nicht genügt, weil sie sich weitgehend mit derjenigen deckt, die der Vorinstanz vorgelegt worden ist (vgl. dazu BGE 134 II 244 E. 2.3 S. 246 f.),

dass im Übrigen der vom Beschwerdeführer neu eingereichte Bericht des Kantonsspitals Aarau vom 13. Februar 2015 ein unzulässiges, von Vornherein unbeachtliches Novum darstellt ( Art. 99 Abs. 1 BGG ),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ), indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, dem Bundesamt für Sozialversicherungen und der B.________ Vorsorgestiftung schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. Mai 2015

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Keel Baumann