Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_266/2013 KI-generiert

Dismissal of Invalidity Insurance Appeal Due to Procedural Non-Compliance

Geschäftsnummer 9C_266/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed against a decision made by the administrative court of the canton of Bern related to disability insurance. The complainant challenged the decision on the grounds it violated legal provisions. However, the court noted that the complainant failed to include necessary documentation, specifically the contested decision, despite being given an opportunity to rectify this deficiency. Consequently, the court concluded that it could not accept the complaint due to the lack of compliance with procedural requirements.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 3 BGG, Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b sowie Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Dismissal of Invalidity Insurance Appeal Due to Procedural Non-Compliance: The complainant challenged the decision on the grounds it violated legal provisions. However, the court noted that the complainant failed to include necessary documentation, specifically the contested decision, despite being given an opportunity to rectify this deficiency. Consequently, the court concluded that it could not accept the complaint due to the lack of compliance with procedural requirements.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Fehlen materieller Voraussetzungen formeller Verfahrensmangel Nichtigkeitsverfahren und Verzicht Fristwahrung Urteile zur Prüfung der Gültigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b sowie Abs. 2 BGG

Used to rule that the appeal is not to be entertained (non-entrée en matière) in simplified procedure due to formal defects.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to rule that no court fees shall be charged.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_266/2013

Urteil vom 24. April 2013

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Bollinger Hammerle.

Verfahrensbeteiligte

O.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Bern,

Scheibenstrasse 70, 3014 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen einen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern

vom 27. Februar 2013.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 2. April 2013 (Poststempel) gegen einen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 27. Februar 2013,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 4. April 2013, mit welcher O.________ Frist zur Beibringung des angefochtenen Entscheides angesetzt und sie auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung und auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von O.________ am 12. April 2013 eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass der Rechtsschrift unter anderem der Entscheid beizulegen ist, gegen den sie sich richtet ( Art. 42 Abs. 3 BGG ),

dass bei Fehlen der vorgeschriebenen Beilagen eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels angesetzt wird mit der Androhung, die Rechtsschrift bleibe sonst unbeachtet ( Art. 42 Abs. 5 BGG ),

dass die Beschwerdeführerin den ihr vom Gericht gemäss Art. 42 Abs. 5 BGG angezeigten Formmangel der fehlenden Beilagen (vorinstanzlicher Entscheid) nicht innerhalb der mit Verfügung vom 4. April 2013 angesetzten, am 15. April 2013 abgelaufenen ( Art. 44-48 BGG ) Nachfrist behoben, sondern mit Schreiben vom 12. April 2013 lediglich ein zweites Mal die Geschehnisse aus ihrer Sicht dargelegt hat,

dass im Übrigen ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, was eine konkrete Auseinandersetzung der Beschwerde führenden Person mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids voraussetzt ( BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176 ; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.), während die blosse Schilderung des Geschehensablaufs diesen Anforderungen offenkundig nicht genügt (vgl. z.B. Urteil 8C_840/2011 vom 22. November 2011),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b sowie Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 24. April 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Bollinger Hammerle