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9C_265/2011 KI-generiert

Appeal Against Administrative Action Time-Barred and Improperly Directed

Geschäftsnummer 9C_265/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against the decision made by the insurance tribunal of a Swiss canton regarding invalidity insurance. The claimant's appeal questioned the actions of the cantonal insurance office and the regional labor office rather than directly contesting the tribunal's decision from June 29, 2010. The complaint was deemed inadmissible since it was not filed within the required 30-day period following the decision, leading to a determination that the tribunal would not consider the appeal. Additionally, it was emphasized that the claimant should address any dissatisfaction with the unemployment insurance benefits directly with the relevant authorities.

Legislator-Regeste

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Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Against Administrative Action Time-Barred and Improperly Directed: The claimant's appeal questioned the actions of the cantonal insurance office and the regional labor office rather than directly contesting the tribunal's decision from June 29, 2010. The complaint was deemed inadmissible since it was not filed within the required 30-day period following the decision, leading to a determination that the tribunal would not consider the appeal. Additionally, it was emphasized that the claimant should address any dissatisfaction with the unemployment insurance benefits directly with the relevant authorities.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Kollokationsklage Nichtigkeitsklage im Gemeinschaftsrecht Klagefrist administrative Ordnungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was not admitted in the simplified procedure because it was clearly time-barred.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal decided to waive court costs due to the circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_265/2011

Urteil vom 14. April 2011

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

K.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungs-gerichts des Kantons St. Gallen vom 29. Juni 2010.

Nach Einsicht

in die Eingabe des K.________ vom 14. März 2011 (Poststempel) betreffend den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 29. Juni 2010,

in das Schreiben des Bundesgerichts vom 16. März 2011, mit welchem K.________ angefragt wurde, ob die Eingabe als Beschwerde behandelt und ein Dossier eröffnet werden soll,

in die daraufhin von K.________ am 29. März (Poststempel) eingereichte Beschwerde,

in Erwägung,

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten u.a. zulässig ist gegen bestimmte Entscheide letzter kantonaler Instanzen ( Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG ),

dass in diesem Verfahren nur der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 29. Juni 2010 ein zulässiges Anfechtungsobjekt darstellen könnte,

dass der Versicherte klar die Eröffnung eines Dossiers wünscht und Beschwerde erhebt, welche jedoch ausdrücklich nicht gegen den Entscheid vom 29. Juni 2010 gerichtet ist, sondern gegen das Verhalten der IV-Stelle und des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV),

dass die Beschwerde ohnehin innert 30 Tagen seit Eröffnung des angefochtenen Entscheids einzureichen gewesen wäre ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) und daher klar verspätet ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

dass im Übrigen die IV-Stelle die Ansprüche im Sinn der Erwägungen des kantonalen Gerichts abzuklären hat, und der Versicherte, soweit er mit den Leistungen der Arbeitslosenversicherung nicht zufrieden ist, sich direkt an diese zu wenden hat, worauf sie bei Bedarf eine Verfügung erlassen wird, welche auf dem ordentlichen Rechtsmittelweg anfechtbar sein wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. April 2011

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Meyer Dormann