Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Unadjudicated Period
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA Swiss Federal Tribunal case involved an appellant who challenged a decision by the Zurich Cantonal Social Insurance Court regarding her entitlement to invalidity insurance benefits. The specific dispute concerned the daily allowance granted to her by the invalidity insurance office of the Canton of Zurich for the period between March 1 and August 31, 2021. The case did not address her entitlement to benefits before March 1, 2021, or after August 31, 2021, which the insurance office had not commented on in its February 19, 2021, decision. The appellant raised a question about her entitlement to benefits between October 19, 2020, and February 28, 2021, a matter which was not part of the current proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 3 Satz, Art. 64 Abs. 3 Satz 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Unadjudicated Period: The specific dispute concerned the daily allowance granted to her by the invalidity insurance office of the Canton of Zurich for the period between March 1 and August 31, 2021. The case did not address her entitlement to benefits before March 1, 2021, or after August 31, 2021, which the insurance office had not commented on in its February 19, 2021, decision. The appellant raised a question about her entitlement to benefits between October 19, 2020, and February 28, 2021, a matter which was not part of the current proceedings.
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KI-generiertUsed to rule that the appeal could not be heard because it concerned a matter outside the subject of the preceding ruling (simplified procedure).
Cited as the basis for rejecting the request for legal aid due to hopelessness, which is relevant for the decision under Art. 64 Abs. 3 Satz 2 BGG.
Used to reject the application for legal aid because it was without prospect of success.
Used to waive the collection of court fees due to circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_261/2022
Urteil vom 14. Juni 2022
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiber Nabold.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 21. März 2022 (IV.2021.00126).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 18. Mai 2022 (Postaufgabe) gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 21. März 2022,
in Erwägung,
dass im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen und zu beurteilen sind, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat,
dass es deshalb an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung fehlt, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist ( BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 412 E. 1a; vgl. auch Urteil 9C_86/2021 vom 14. Juni 2021 E. 5.2),
dass die Beschwerdegegnerin in ihrer Verfügung vom 19. Februar 2021 der Beschwerdeführerin ein Taggeld der Invalidenversicherung für die Zeit vom 1. März bis 31. August 2021 zugesprochen hat, ohne sich zum Bestand des Taggeldanspruchs vor dem 1. März 2021 bzw. nach dem 31. August 2021 zu äussern,
dass Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens daher einzig die Höhe des Taggeldanspruchs in der Zeit zwischen 1. März und 31. August 2021 (sowie eine allfällige Verzugszinspflicht) bildete,
dass die von der Versicherten in der Beschwerdeschrift aufgeworfene Frage, ob über den Taggeldanspruch in der Zeit zwischen dem 19. Oktober 2020 und dem 28. Februar 2021 bereits in einem anderen Verfahren rechtskräftig entschieden wurde bzw. ob auch in dieser Zeit ein Taggeldanspruch besteht, nicht zum Streitgegenstand gehört,
dass die Beschwerde, mit der ausschliesslich ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes Liegendes beantragt wird, somit offensichtlich unzulässig ist, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege - soweit es durch den Verzicht auf die Erhebung von Gerichtskosten nicht gegenstandslos geworden ist - wegen Aussichtslosigkeit (vgl. Art. 64 Abs. 1 BGG ) in Anwendung von Art. 64 Abs. 3 Satz 2 BGG abzuweisen ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, III. Kammer, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 14. Juni 2022
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Der Gerichtsschreiber: Nabold