Appeal Rejected for Procedural Deficiency in Invalidity Insurance Claim
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed an appeal against a decision by the Obergericht des Kantons Schaffhausen related to matters of invalidity insurance. The case involves a determination by the previous judicial instance, based on a multidisciplinary report, that there was no significant change in the complainant's health status or work capacity over the specified period. The complainant disputed these findings, presenting a different view of their health and ongoing therapies. However, the Swiss Federal Tribunal noted that the appeal did not meet the necessary formal requirements as it lacked a sufficient legal request and did not properly demonstrate how the previous court's findings were legally erroneous. Hence, the Tribunal did not proceed with the appeal, and no court costs were imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 97 Abs. 1 BGG, Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Rejected for Procedural Deficiency in Invalidity Insurance Claim: The case involves a determination by the previous judicial instance, based on a multidisciplinary report, that there was no significant change in the complainant's health status or work capacity over the specified period. The complainant disputed these findings, presenting a different view of their health and ongoing therapies. However, the Swiss Federal Tribunal noted that the appeal did not meet the necessary formal requirements as it lacked a sufficient legal request and did not properly demonstrate how the previous court's findings were legally erroneous. Hence, the Tribunal did not proceed with the appeal, and no court costs were imposed.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to decide not to enter upon the appeal (non-entrée en matière) in simplified procedure due to insufficiently substantiated appeal.
Applied to waive the collection of court fees due to circumstances (Umständehalber).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_259/2021
Urteil vom 20. Mai 2021
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin Keel Baumann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Sozialversicherungsamt des Kantons Schaffhausen, Oberstadt 9, 8200 Schaffhausen,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 9. März 2021 (63/2019/34).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 10. April 2021 (Poststempel) gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 9. März 2021,
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 12. April 2021 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in die daraufhin von A.________ am 7. Mai 2021 eingereichte Eingabe,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die beiden Eingaben der Beschwerdeführerin diese inhaltlichen Mindestanforderungen nicht erfüllen, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthalten und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass die Vorinstanz gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der Medas Interlaken-Unterseen GmbH vom 20. Juni 2019 zum Ergebnis gelangte, im massgebenden Zeitraum (d.h. zwischen 13. Oktober 2011 bzw. 22. Oktober 2013 und 8. Oktober 2019) sei bei der Beschwerdeführerin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine relevante Veränderung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit (50 % in einer adaptierten Tätigkeit) eingetreten,
dass sich die Beschwerdeführerin darauf beschränkt, den vorinstanzlichen Feststellungen eine eigene, abweichende Darstellung der gesundheitlichen Verhältnisse gegenüberzustellen und auf die Therapien zu verweisen, welchen sie sich nach wie vor unterziehe, was nicht genügt,
dass daran auch die vor Bundesgericht eingereichten Unterlagen, soweit es sich dabei nicht ohnehin um unzulässige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG handelt, nichts zu ändern vermögen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 20. Mai 2021
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Keel Baumann