Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_257/2021 KI-generiert

Appeal Dismissed for Failure to Meet Formal Requirements

Geschäftsnummer 9C_257/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case, an individual filed a complaint against the decision of the Cantonal Court of Lucerne concerning an old-age and survivors insurance issue. The complainant challenged a previous court ruling, alleging it was arbitrary, and objected to the imposition of court costs while also requesting compensation for party costs. However, the complaint lacked specific requests and adequate reasoning to substantiate how the facts established by the lower court were incorrect or legally erroneous. The court had previously found that the complainant's handwritten notes did not contain concrete requests or reasoning. Consequently, the Swiss Federal Tribunal addressed the procedural deficiencies in the submission and deliberated on whether the appeal met the legal requirements for further examination.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Meet Formal Requirements: The complainant challenged a previous court ruling, alleging it was arbitrary, and objected to the imposition of court costs while also requesting compensation for party costs. However, the complaint lacked specific requests and adequate reasoning to substantiate how the facts established by the lower court were incorrect or legally erroneous. The court had previously found that the complainant's handwritten notes did not contain concrete requests or reasoning. Consequently, the Swiss Federal Tribunal addressed the procedural deficiencies in the submission and deliberated on whether the appeal met the legal requirements for further examination.

Schlagwörter

KI-generiert
Alters- und Hinterlassenenversicherung (Prozessvoraussetzung) Formerfordernisse Vorentscheid Beschwerdelegitimation Rüge der Sachverhaltsfeststellung Einrede der Verfassungswidrigkeit Rückzug des Rechtsbegehrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted in the simplified procedure due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

The Appellant was ordered to pay the court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_257/2021

Urteil vom 1. Juli 2021

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin N. Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Ausgleichskasse Luzern,

Würzenbachstrasse 8, 6006 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 27. April 2021 (5V 21 132).

Nach Einsicht

in die Beschwerde ("Einsprache") vom 4. Mai 2021 (Poststempel) gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 27. April 2021,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 7. Mai 2021 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von A.________ am 25. Mai 2021 (Poststempel) eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dies ein konkretes Auseinandersetzen mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz voraussetzt ( BGE 138 I 171 E. 1.4 ; 136 I 65 E. 1.3.1 und 134 II 244 E. 2.1; vgl. auch BGE 140 III 86 E. 2 mit weiteren Hinweisen), während rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 145 I 26 E. 1.3; 145 IV 154 E. 1.1; je mit Hinweisen),

dass das kantonale Gericht erwog auch die handschriftlichen Notizen der Beschwerdeführerin vom 19. April 2021 auf dem Schreiben des Gerichts vom 1. April 2021 hinsichtlich der Möglichkeit der Beschwerdeverbesserung enthalte weder konkrete Anträge noch eine Begründung,

dass die Vorinstanz deshalb auf die Beschwerde nicht eintrat, der Beschwerdeführerin die Kosten des Verfahrens auferlegte und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin keine Parteientschädigung zusprach,

dass die Beschwerdeführerin laut ihrer Beschwerde vom 4. Mai 2021 den vorinstanzlichen Nichteintretensentscheid für willkürlich hält, die Gerichtskosten nicht bezahlen will und eine Parteientschädigung fordert,

dass sie ihre Anträge jedoch weder in der Beschwerde noch in der Eingabe vom 25. Mai 2021 hinreichend begründet, zeigt sie doch nicht auf, inwiefern die von der Vorinstanz getroffenen Sachverhaltsfeststellungen - soweit überhaupt beanstandet - offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ( BGE 146 IV 88 E. 1.3.1; 140 III 115 E. 2; je mit Hinweisen) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass die Beschwerde somit offensichtlich unzureichend sachbezogen begründet ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 1. Juli 2021

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Möckli