Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_25/2021 KI-generiert

Federal Supreme Court Declines Review of Unsubstantiated Appeal Against Non-Entry of Supplementary Benefits Claim

Geschäftsnummer 9C_25/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint by an individual against the decision of the Administrative Court of the Canton of Bern, which had dismissed his appeal for additional social security benefits related to AHV/IV on procedural grounds. The complainant failed to adhere to a deadline set for improving his submission, which led to the non-acceptance of his appeal. Additionally, there was confusion regarding deadlines for submission improvements granted by the compensation office, unrelated to the original appeal. The complainant argued an incorrect consideration of deadlines and the non-recognition of a hypothetical income in the entitlement calculation. However, the Swiss Federal Tribunal found the complaint lacked sufficient legal reasoning to meet content requirements.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Declines Review of Unsubstantiated Appeal Against Non-Entry of Supplementary Benefits Claim: The complainant failed to adhere to a deadline set for improving his submission, which led to the non-acceptance of his appeal. Additionally, there was confusion regarding deadlines for submission improvements granted by the compensation office, unrelated to the original appeal. The complainant argued an incorrect consideration of deadlines and the non-recognition of a hypothetical income in the entitlement calculation. However, the Swiss Federal Tribunal found the complaint lacked sufficient legal reasoning to meet content requirements.

Schlagwörter

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Ergänzungsleistung zur AHV/IV (Prozessvoraussetzung) Ergänzungsleistung Ausdehnung des Verfahrens Beschwerdelegitimation Kognitionsbeschränkung Vorlage zur Vorabentscheidung sozialversicherungsrechtlicher Vorbescheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
Used to declare the appeal inadmissible due to insufficient grounds in the simplified procedure.
Art. 66 Abs. 1 Satz
b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Used to waive the collection of court fees because the appeal was not admitted.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible due to insufficient grounds in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court fees because the appeal was not admitted.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_25/2021

Urteil vom 27. Januar 2021

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin N. Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Ergänzungsleistungen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19. November 2020 (200.20.833 EL).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 21. Dezember 2020 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19. November 2020,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 22. Dezember 2020, worin A.________ aufgefordert wurde, den angefochtenen Entscheid einzureichen,

in die Eingabe des A.________ vom 11. Januar 2021 (Poststempel),

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Vorinstanz mit Entscheid vom 19. November 2020 auf die gegen den Einspracheentscheid vom 5. Oktober 2020 erhobene Beschwerde vom 5. November 2020 nicht eintrat, nachdem sie dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 6. November 2020 eine einmalige und nicht erstreckbare Frist zur Beschwerdeverbesserung bis zum 16. November 2020 angesetzt hatte, welche dieser unbenutzt verstreichen liess,

dass der Beschwerdeführer geltend macht, ihm sei von der Ausgleichskasse des Kantons Bern eine Frist zur Verbesserung seiner Eingabe von 20 Tagen bis zum 9. Dezember 2020 gewährt worden,

dass die Ausgleichskasse dem Beschwerdeführer auf sein Schreiben vom 5. November 2020 hinsichtlich einer Einsprache vom 14. Oktober 2020 eine Fristverlängerung bis zum 9. Dezember 2020 gewährte (Verfügung vom 9. November 2020),

dass nicht ersichtlich ist, inwiefern die Einsprache vom 14. Oktober 2020 und somit die von der Ausgleichskasse gewährte Fristerstreckung das vorinstanzliche Beschwerdeverfahren betreffen soll, nachdem dem vorinstanzlichen Erkenntnis ein Einspracheentscheid vom 5. Oktober 2020 zugrunde liegt; eine Einsprache in dieser Sache am 14. Oktober 2020 somit nicht möglich war,

dass sich aus der Beschwerde daher nicht erschliesst, inwiefern der vorinstanzliche Entscheid mit Blick auf die Verfügung der Ausgleichskasse vom 9. November 2020 gegen Bundesrecht verstösst,

dass das materielle Vorbringen des Beschwerdeführers (Verzicht auf die Anrechnung eines hypothetischen Einkommens bei der Anspruchsberechnung) hinsichtlich des vorinstanzlichen Nichteintretensentscheids keine sachbezogene Begründung darstellt (vgl. BGE 123 V 335 ),

dass die Beschwerde den inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, enthält sie doch keine hinreichende Begründung,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 27. Januar 2021

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Möckli