Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_243/2020 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismissal for Failure to Meet Substantive Appeal Requirements

Geschäftsnummer 9C_243/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against the decision made by the Cantonal Court of Thurgau regarding supplementary benefits to AHV/IV (Swiss old-age and survivors' insurance/disability insurance). The complaint was directed at the Thurgau Cantonal Compensation Office. The complainant failed to meet the procedural requirements for the appeal to the Swiss Federal Tribunal, as they did not adequately address the key considerations and demonstrate any legal errors by the previous court decision. The failure to submit the required cost advance was highlighted as a major procedural shortcoming. The Federal Tribunal has notified the individual on several occasions that their appeal submissions do not meet the formal requirements, which nearly borders on vexatious litigation, and warned them about potential future cost implications for similar conduct.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 3 BGG, Art. 33 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismissal for Failure to Meet Substantive Appeal Requirements: The complaint was directed at the Thurgau Cantonal Compensation Office. The complainant failed to meet the procedural requirements for the appeal to the Swiss Federal Tribunal, as they did not adequately address the key considerations and demonstrate any legal errors by the previous court decision. The failure to submit the required cost advance was highlighted as a major procedural shortcoming. The Federal Tribunal has notified the individual on several occasions that their appeal submissions do not meet the formal requirements, which nearly borders on vexatious litigation, and warned them about potential future cost implications for similar conduct.

Schlagwörter

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Ergänzungsleistung zur AHV/IV Fehlen materieller Voraussetzungen Ergänzungsleistungen zur AHV Kostenvorschuss ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen materielle Rechtskraft Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted based on this procedural provision because the submission did not meet formal requirements.

Art. 33 Abs. 2 BGG

Cited in relation to potential future cost consequences due to the appellant's conduct.

Art. 66 Abs. 3 BGG

Cited in relation to potential future cost consequences due to the appellant's conduct.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court decided not to levy court fees based on this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_243/2020

Urteil vom 13. Mai 2020

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Williner.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Thurgau, Rechts- und Einsprachedienst,

St. Gallerstrasse 11, 8500 Frauenfeld,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau

vom 19. Februar 2020 (VV.2019.192/E).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 17. April 2020 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 19. Februar 2020,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften inwiefern von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während eine rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),

dass die Eingabe vom 17. April 2020 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sich der Beschwerdeführer nicht in hinreichender Weise mit den entscheidenden Darlegungen der Vorinstanz auseinandersetzt und seinen Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - offensichtlich unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft im Sinne von Art. 95 BGG sein sollen,

dass dies insbesondere der Fall ist in Bezug auf die Erwägungen der Vorinstanz, wonach die fristgerechte Leistung des Kostenvorschusses - über dessen Höhe, Zahlungsfrist und Säumnisfolgen der Beschwerdeführer informiert gewesen sei - eine Prozessvoraussetzung darstelle, ohne deren Vorliegen kein Sachentscheid gefällt werden könne,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

dass dem Beschwerdeführer die Formerfordernisse einer Beschwerde an das Bundesgericht in mehreren vorangegangenen Verfahren eingehend dargelegt worden sind (Urteile 9C_795/2019 vom 10. Dezember 2019 und 9C_116/2017 vom 14. Februar 2017),

dass der Beschwerdeführer vor diesem Hintergrund darauf hingewiesen wird, dass sein bisheriges prozessuales Verhalten in weiten Teilen an Mutwilligkeit grenzt, weshalb er bei künftigem vergleichbarem Vorgehen Kostenfolgen zu gewärtigen haben wird (vgl. Art. 33 Abs. 2 und Art. 66 Abs. 3 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 13. Mai 2020

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Williner