Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_239/2012 KI-generiert

Health Insurance Appeals Dismissed for Procedural Defects and Lack of Substance

Geschäftsnummer 9C_239/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, three individuals filed complaints against a healthcare insurance company regarding premium demands for the months of April to June 2011. The complaints were based on claims that the individuals had been misled by the insurance provider and argued that they had obtained coverage with another insurer. However, the court determined that the individuals did not adequately address or contest the previous court findings that established the continuation of their insurance coverage due to the lack of timely cancellation. Consequently, the court decided not to consider the complaints further and opted not to impose court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Health Insurance Appeals Dismissed for Procedural Defects and Lack of Substance: The complaints were based on claims that the individuals had been misled by the insurance provider and argued that they had obtained coverage with another insurer. However, the court determined that the individuals did not adequately address or contest the previous court findings that established the continuation of their insurance coverage due to the lack of timely cancellation. Consequently, the court decided not to consider the complaints further and opted not to impose court costs.

Schlagwörter

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Krankenversicherungsprämien Versicherungsvertrag Verfahrensmängel Dahinfallen der Versicherungsleistungen bestrittene Forderung Überversicherung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 66 Abs. 1 Satz
2 BGG auf die Beschwerden nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG
Used to dismiss the appeals because they did not meet the formal requirements for admittance in the simplified procedure.
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Used to waive the collection of court costs for reasons of equity.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

Used to dismiss the appeals because they did not meet the formal requirements for admittance in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs for reasons of equity.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_239/2012, 9C_240/2012, 9C_241/2012

Urteil vom 29. März 2012

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiberin Keel Baumann.

Verfahrensbeteiligte

9C_239/2012

M.________,

Beschwerdeführer,

gegen

ASSURA Kranken- und Unfallversicherung, 1052 Le Mont-sur-Lausanne,

Beschwerdegegnerin,

9C_240/2012

E.________,

handelnd durch ihren Ehemann,

Beschwerdeführerin,

gegen

ASSURA Kranken- und Unfallversicherung, 1052 Le Mont-sur-Lausanne,

Beschwerdegegnerin,

9C_241/2012

N.________,

handelnd durch ihren Vater,

Beschwerdeführerin,

gegen

ASSURA Kranken- und Unfallversicherung, 1052 Le Mont-sur-Lausanne,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerden gegen die Entscheide

des Kantonsgerichts Basel-Landschaft

vom 20. und 21. Februar 2012.

Nach Einsicht

in die Beschwerden, welche M.________ in einer Eingabe für sich, seine Tochter und seine Ehefrau am 16. März 2012 (Poststempel) gegen die Entscheide des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, vom 20. und 21. Februar 2012 erhoben hat,

in Erwägung,

dass die drei Verfahren, da ihnen derselbe Sachverhalt zugrunde liegt, zu vereinigen und in einem einzigen Urteil zu erledigen sind, dies ungeachtet des Umstandes, dass drei separate kantonale Entscheide ergangen sind,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die drei gleichlautenden Eingaben diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügen, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthalten und darin eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen der angefochtenen Entscheide fehlt ( BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; vgl. auch BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68),

dass sich die Beschwerdeführer nämlich darauf beschränken, das bereits vor Vorinstanz Vorgebrachte zu wiederholen (sie seien von der ASSURA hinters Licht geführt worden und hätten sich bei der Innova versichert), und es unterlassen, sich mit der den streitigen Prämienforderungen für die Monate April bis Juni 2011 zugrunde liegenden, entscheidwesentlichen Feststellung in den vorinstanzlichen Entscheiden auseinanderzusetzen, wonach die Versicherungsverhältnisse mit der ASSURA nicht (fristgerecht) gekündigt wurden und demnach am 1. Januar 2011 weiter bestanden,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerden nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Die Verfahren 9C_239/2012, 9C_240/2012 und 9C_241/2012 werden vereinigt.

2. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 29. März 2012

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Keel Baumann