Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_231/2022 KI-generiert

Petitioner v. Insurer (Psychiatric Clinic Cost-Sharing)

Geschäftsnummer 9C_231/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In the case before the Swiss Federal Tribunal, a petitioner contested a decision made by the Solothurn Cantonal Insurance Court, which upheld a directive from a health insurance company requiring the petitioner to pay a cost-sharing fee for his stay at a Psychiatric Clinic in Solothurn. The petitioner was challenging the legal basis of the cost-sharing requirement applied through the "tiers payant" system, which does not necessitate prior consent from the insured. The tribunal, however, found that the petition did not meet the fundamental content requirements needed for legal review and thus decided not to proceed with the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Petitioner v. Insurer (Psychiatric Clinic Cost-Sharing): The petitioner was challenging the legal basis of the cost-sharing requirement applied through the "tiers payant" system, which does not necessitate prior consent from the insured. The tribunal, however, found that the petition did not meet the fundamental content requirements needed for legal review and thus decided not to proceed with the complaint.

Schlagwörter

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Krankenversicherung Versicherer psychiatrische Universitätsklinik Begründung in der Sache Verzicht auf Versicherungsleistungen sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Behandlungsvertrag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entered upon in the simplified procedure because it did not meet the minimum substantive requirements.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Stipulates that court costs are waived under the circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_231/2022

Urteil vom 20. Juni 2022

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Nabold.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Atupri Gesundheitsversicherung, Leistungsmanagement, Zieglerstrasse 29,

Postfach, 3001 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 27. April 2022 (VSBES.2022.36).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 2. Mai 2022 (Postaufgabe) gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 27. April 2022,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2; 134 V 53 E. 3.3),

dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid eine Verfügung der Beschwerdegegnerin bestätigte, mit welcher der Beschwerdeführer zur Bezahlung einer Kostenbeteiligung für seinen Aufenthalt in der Psychiatrischen Klinik Solothurn verpflichtet wurde,

dass die Vorinstanz in diesem Zusammenhang unter anderm erwog, Kosten einer stationären Behandlung seien von Gesetzes wegen nach dem System tiers payant abzuwickeln, womit eine vorgängige Zustimmung des Beschwerdeführers zu diesem Zahlungssystem entbehrlich war,

dass der Beschwerde nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG qualifiziert unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollen,

dass die Beschwerde den inhaltlichen Mindestanforderungen an ein Rechtsmittel somit offensichtlich nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 20. Juni 2022

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Nabold