Claimant disputes health insurance premiums; Appeal on procedural grounds dismissed.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed against a decision by a cantonal administrative court that upheld a health insurance company's ruling on an individual’s obligation to pay outstanding premiums for the first quarter of 2009. The court determined that the individual had expressed a clear intent to enter into an insurance contract, thereby establishing a valid obligation to pay the premiums. The individual contested this decision, stating procedural deficiencies such as a lack of a hearing for a witness and disputes regarding residence claims. However, the higher court found significant flaws in the individual’s appeal, primarily in the lack of a coherent argument addressing the merits of the lower court's findings, leading to the dismissal of the complaint without consideration of its content.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 2 Abs. 6 KVV, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Claimant disputes health insurance premiums; Appeal on procedural grounds dismissed: The court determined that the individual had expressed a clear intent to enter into an insurance contract, thereby establishing a valid obligation to pay the premiums. The individual contested this decision, stating procedural deficiencies such as a lack of a hearing for a witness and disputes regarding residence claims. However, the higher court found significant flaws in the individual’s appeal, primarily in the lack of a coherent argument addressing the merits of the lower court's findings, leading to the dismissal of the complaint without consideration of its content.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to declare the appeal inadmissible by simplified procedure due to a substantive defect in the reasoning.
Used to waive the levying of court costs due to the circumstances of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
9C_23/2011
Urteil vom 14. Januar 2011
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Traub.
Verfahrensbeteiligte
K.________,
Beschwerdeführer,
gegen
CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG, Bundesplatz 15, 6003 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 22. November 2010.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 22. Dezember 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 22. November 2010, mit welchem dieses die Beschwerde des K.________ gegen den Einspracheentscheid der Krankenkasse Concordia vom 25. Januar 2010 abwies und den Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. ... des Betreibungs- und Konkursamtes X.________ betreffend ausstehende Krankenkassenprämien für die Monate Januar bis März 2009 über Fr. 646.80 (Grundforderung zuzüglich Mahn- und Umtriebsspesen) aufhob, dies im Wesentlichen mit der Begründung, der Beschwerdeführer habe mit seiner Unterschrift seinen zur Entstehung eines Versicherungsverhältnisses zwischen ihm und der Beschwerdegegnerin vorausgesetzten Willen zum Ausdruck gebracht, womit das fragliche Rechtsverhältnis zustande gekommen und der Beschwerdeführer demzufolge prämienzahlungspflichtig sei, woran eine allenfalls nachträglich gewonnene Erkenntnis, vom Optionsrecht gemäss Art. 2 Abs. 6 KVV Gebrauch machen zu können, um weiterhin ausschliesslich bei der Krankenversicherung in seinem Heimatland versichert zu sein, nichts ändere,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung enthalten muss, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass aus der Begründung mithin ersichtlich sein muss, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird ( BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245; 131 II 449 E. 1.3 S. 452),
dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe (in welcher in Stichworten unter anderem moniert wird, die "Anhörung eines Entlastungszeugen" und eine Vorlage des originalen Versicherungsvertrages seien ausgeblieben, im Weiteren ein Wohnsitz in Deutschland geltend gemacht wird) mit den Erwägungen des kantonalen Gerichts nicht auseinandersetzt, der Beschwerdeschrift also nicht entnommen werden kann, inwiefern der angefochtene Entscheid auf offensichtlich unrichtiger Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG beruhen oder sonst bundesrechtswidrig ( Art. 95 lit. a BGG ) sein sollte,
dass der Begründungsmangel offensichtlich ist, weshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung ( BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247) - auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in dieser Verfahrenslage kein Raum für Weiterungen irgendwelcher Art besteht,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten - umständehalber - verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 14. Januar 2011
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Meyer Traub