Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_225/2024 KI-generiert

Appeal Inadmissible for Failure to Substantiate Challenge to Expert Opinion in Invalidity Pension Case

Geschäftsnummer 9C_225/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant challenged a ruling by the Solothurn Cantonal Insurance Court that denied his entitlement to a disability pension, based on an assessed disability degree of 19%. The IV Office of Solothurn made this decision on August 30, 2023, following a multi-disciplinary assessment by a company, which was found credible by the court. The complainant argued that the psychiatric sub-report overlooked his treating doctors' opinions, particularly those of his general practitioner, leading to an allegation of bias. However, he did not address a specific section of the judgment where the lower court explained why the opinions from his general practitioner and psychiatric services did not alter the credibility of the psychiatric sub-report. Consequently, his submission did not meet the complaint's content requirements, and therefore, could not proceed under a simplified procedure.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Inadmissible for Failure to Substantiate Challenge to Expert Opinion in Invalidity Pension Case: The IV Office of Solothurn made this decision on August 30, 2023, following a multi-disciplinary assessment by a company, which was found credible by the court. The complainant argued that the psychiatric sub-report overlooked his treating doctors' opinions, particularly those of his general practitioner, leading to an allegation of bias. However, he did not address a specific section of the judgment where the lower court explained why the opinions from his general practitioner and psychiatric services did not alter the credibility of the psychiatric sub-report. Consequently, his submission did not meet the complaint's content requirements, and therefore, could not proceed under a simplified procedure.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung psychiatrisches Gutachten Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit Rechtsgutachten Beweiskraft Begründung Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
Used to avoid entering a decision on the appeal because the submission did not meet the minimum content requirements.
Art. 66 Abs. 1 Satz
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber verzichtet wird, womit sich das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos erweist,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Used to waive the collection of court costs due to the circumstances.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to avoid entering a decision on the appeal because the submission did not meet the minimum content requirements.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_225/2024

Urteil vom 13. Mai 2024

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Keel Baumann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Solothurn,

Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 7. März 2024 (VSBES.2023.240).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 24. April 2024 (Poststempel) gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 7. März 2024 und das gleichzeitig gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2; 134 V 53 E. 3.3), wohingegen rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3),

dass die Vorinstanz im Wesentlichen gestützt auf das von ihr nach eingehender Prüfung als beweiskräftig beurteilte polydisziplinäre Gutachten der B.________ AG vom 22. November 2022 erkannte, die IV-Stelle des Kantons Solothurn habe einen Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 30. August 2023 (ermittelter Invaliditätsgrad: 19 %) zu Recht verneint,

dass der Beschwerdeführer sich darauf beschränkt, zu behaupten, im psychiatrischen Teilgutachten der B.________ AG seien die Berichte der behandelnden Ärzte (insbesondere seiner Hausärztin) unberücksichtigt geblieben, und daraus pauschal den Vorwurf der Befangenheit ableitet,

dass er sich auch nicht ansatzweise mit E. 6.2.4.4 des angefochtenen Urteils auseinandersetzt, an welcher Stelle die Vorinstanz einlässlich darlegte, weshalb die Stellungnahmen der Hausärztin Dr. med. C.________, Allgemeine Innere Medizin FMH, vom 24. Januar 2023 und der Dr. med. D.________ von den Psychiatrischen Diensten E.________ vom 2. Februar 2023 am Beweiswert des psychiatrischen Teilgutachtens nichts zu ändern vermochten,

dass seine Eingabe den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde damit nicht genügt, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber verzichtet wird, womit sich das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos erweist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 13. Mai 2024

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Keel Baumann