Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_222/2019 KI-generiert

Pension Deferral Application Timeliness Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 9C_222/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A claimant filed a complaint against the decision of the Insurance Court of the Canton of Aargau regarding the deferral of the ordinary old-age pension under Swiss social security law. The claimant argued that he had engaged with the option of deferring his pension and sought relevant information in 2013. He contended that he had made a deferral request, though potentially lacking formal qualities, which was supposed to be received by the contested social security entity. However, the lower court determined that there was insufficient evidence to support the claimant's assertion that the deferral request was filed within the one-year deadline as required. The Federal Tribunal noted that the complaint did not present substantiated arguments that demonstrated a violation of federal law or erroneous findings by the lower court, resulting in the non-admission of the complaint.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 21 AHVG, Art. 55quater Abs. 1 AHVV, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Pension Deferral Application Timeliness Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation: The claimant argued that he had engaged with the option of deferring his pension and sought relevant information in 2013. He contended that he had made a deferral request, though potentially lacking formal qualities, which was supposed to be received by the contested social security entity. However, the lower court determined that there was insufficient evidence to support the claimant's assertion that the deferral request was filed within the one-year deadline as required. The Federal Tribunal noted that the complaint did not present substantiated arguments that demonstrated a violation of federal law or erroneous findings by the lower court, resulting in the non-admission of the complaint.

Schlagwörter

KI-generiert
Alters- und Hinterlassenenversicherung Rentenaufschub materielle Begründung Fehlen materieller Voraussetzungen Gegenofferte ungenügend begründete Rüge Sozialversicherungsstreitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted (non-entrée en matière) based on this procedural provision concerning simplified procedures.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal decided to waive the collection of court costs for special reasons.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_222/2019

Urteil vom 1. April 2019

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Grünenfelder.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse der Aargauischen Industrie- und Handelskammer, Entfelderstrasse 11, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau

vom 12. Februar 2019 (VBE.2018.375).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 25. März 2019 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 12. Februar 2019 betreffend Aufschub der ordentlichen Altersrente ( Art. 39 Abs. 1 und 3 AHVG in Verbindung mit Art. 21 AHVG und Art. 55quater Abs. 1 AHVV ),

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 134 V 53 E. 3.3 S. 60),

dass die Eingabe des Beschwerdeführers diese inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht erfüllt, da sie zwar Rechtsbegehren enthält, den Ausführungen aber nichts entnommen werden kann, was darauf hindeuten würde, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen seien im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ),

dass dies insbesondere der Fall ist in Bezug auf die vorinstanzliche Erwägung, wonach aus der Tatsache, dass sich der Beschwerdeführer 2013 mit der Möglichkeit eines Rentenaufschubs auseinandergesetzt und sich um diesbezügliche Informationen bemüht habe, nicht geschlossen werden könne, dass er in der Folge auch (fristgerecht) einen entsprechenden - allenfalls formell mangelhaften - Antrag versendet habe und dieser der Beschwerdegegnerin bzw. einer anderen Ausgleichskasse oder der SVA, welche zur Weiterleitung verpflichtet gewesen wären, zugegangen sei; Nämliches gelte für den Umstand, dass er den Bezug der Altersrente der beruflichen Vorsorge aufgeschoben habe,

dass der Beschwerdeführer der daraus gezogenen Erkenntnis des kantonalen Gerichts, betreffend die behauptete Geltendmachung des Aufschubs der Altersrente noch vor Ablauf der einjährigen Frist (vgl. Art. 55quater Abs. 1 AHVV ) liege umfassende Beweislosigkeit vor, deren Folgen er zu tragen habe, nichts Substanzielles entgegensetzt,

dass sich die Vorbringen in der Beschwerde darauf beschränken, die eigene Sichtweise wiederzugeben sowie rein appellatorische Kritik zu üben, was im bundesgerichtlichen Verfahren nicht ausreicht ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266 mit Hinweisen),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 1. April 2019

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Der Gerichtsschreiber: Grünenfelder