Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_222/2008 KI-generiert

Health Insurance Appeals Inadmissible Due to Untimely Filing

Geschäftsnummer 9C_222/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves three complaints concerning health insurance decisions made by the Administrative Court of the Canton of Thurgau, issued on January 23, 2008. The complaints were submitted by individuals who disputed these decisions. The Swiss Federal Tribunal examined the timeliness of the appeals, noting discrepancies between the delivery dates recorded by the Swiss Post and the signed receipt confirming earlier delivery. Ultimately, the court determined that the appeals were not filed within the required 30-day period and decided not to entertain the complaints, imposing court costs on the complainants.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Health Insurance Appeals Inadmissible Due to Untimely Filing: The complaints were submitted by individuals who disputed these decisions. The Swiss Federal Tribunal examined the timeliness of the appeals, noting discrepancies between the delivery dates recorded by the Swiss Post and the signed receipt confirming earlier delivery. Ultimately, the court determined that the appeals were not filed within the required 30-day period and decided not to entertain the complaints, imposing court costs on the complainants.

Schlagwörter

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verspätete Einreichung gesundheitliche Gründe Krankenversicherung gesetzliche Verfahrensfrist Anspruchsdauer bei Versicherungsleistungen Krankenversicherungsorgan

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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9C_226/2008
dass die Verfahren 9C_222/2008, 9C_226/2008 und 9C_229/2008 mit Blick auf die Identität von Sachverhalt und massgebender Prozessvoraussetzung zu vereinigen sind (vgl.
9C_229/2008
dass die Verfahren 9C_222/2008, 9C_226/2008 und 9C_229/2008 mit Blick auf die Identität von Sachverhalt und massgebender Prozessvoraussetzung zu vereinigen sind (vgl.
BGE 128 V 124
Pension Foundation Board Liability for Unsecured Loan and Employer Advances
BGE 134 V 49
Disability Pension Appeal Timeliness Under Mail Retention Order and Legal Fiction of Delivery
5P.171/2001
Swiss Federal Supreme Court Overturns Denial of Justice for Untimely Review of Supplementary Submission
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 100 Abs. 1 BGG

Cited implicitly as the provision setting the deadline the appeal failed to meet, leading to non-admittance, although the non-admittance itself is established by the lack of timeliness based on this article.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

Applied to order the appellants to pay the court costs because the appeals were dismissed as inadmissible.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)

Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_222/2008

9C_226/2008

9C_229/2008

Urteil vom 30. April 2008

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Bundesrichter Kernen, Seiler,

Gerichtsschreiber Traub.

Parteien

9C_222/2008

C.________,

Beschwerdeführerin,

9C_226/2008

V.________,

Beschwerdeführer,

9C_229/2008

M.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

CSS Versicherung AG, Tribschenstrasse 21, 6005 Luzern, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerden gegen die Entscheide des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau

vom 23. Januar 2008.

Nach Einsicht

in die Beschwerden vom 13. März 2008 (Poststempel) gegen die gemäss postamtlicher Bescheinigung am 11. Februar 2008 an V.________ sowie dessen Kinder C.________ und M.________ ausgehändigten Entscheide des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 23. Januar 2008,

in Erwägung,

dass die Verfahren 9C_222/2008, 9C_226/2008 und 9C_229/2008 mit Blick auf die Identität von Sachverhalt und massgebender Prozessvoraussetzung zu vereinigen sind (vgl. BGE 128 V 124 E. 1 S. 126 mit Hinweisen),

dass von Amtes wegen zu überprüfen ist, ob die Rechtsmittel rechtzeitig erhoben wurden,

dass die - gerichtsnotorisch bisweilen unzutreffende - Zustellinformation der Schweizerischen Post ("Track & Trace") als Datum der Zustellung der vorinstanzlichen Entscheide zwar den 12. Februar 2008 nennt, diese Angabe sich aber beweiskraftmässig nicht gegen die eigenhändig unterschriebene Empfangsbestätigung auf der Gerichtsurkunde (Aushändigung bereits am 11. Februar 2008) durchzusetzen vermag ( BGE 134 V 49 E. 3 S. 51; Urteil 5P.171/2001 vom 31. Juli 2001, E. 2b),

dass die Beschwerden somit nicht innert der nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30-tägigen, gemäss Art. 44-48 BGG am 12. März 2008 abgelaufenen Rechtsmittelfrist eingereicht worden sind,

dass deshalb auf die Beschwerden nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführenden nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig werden,

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 600.- werden den Beschwerdeführenden auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. April 2008

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Traub