Dismissal for Lack of Sufficient Legal Justification in Procedural Challenge
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed an appeal to the Swiss Federal Tribunal against a judgment from the Administrative Court of the Canton of Bern, which had declined to proceed with his case due to his failure to pay the required advance on costs. The case involved a dispute with an insurance company over health insurance matters. The complainant subsequently requested free legal assistance, after initially failing to pay the required advance and being given a final deadline for payment. The appeal did not meet the basic content requirements for such a legal procedure, particularly in demonstrating how the previous judgment violated federal law. Consequently, the court had to decide whether to proceed with this appeal and the associated request for free legal services.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Dismissal for Lack of Sufficient Legal Justification in Procedural Challenge: The case involved a dispute with an insurance company over health insurance matters. The complainant subsequently requested free legal assistance, after initially failing to pay the required advance and being given a final deadline for payment. The appeal did not meet the basic content requirements for such a legal procedure, particularly in demonstrating how the previous judgment violated federal law. Consequently, the court had to decide whether to proceed with this appeal and the associated request for free legal services.
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KI-generiertThe appeal was not admitted in the simplified procedure due to formal deficiencies.
The request for legal aid was rejected because no valid appeal was filed.
The court costs were imposed on the appellant because the appeal was not processed.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_203/2024
Urteil vom 24. Juni 2024
III. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiber Williner.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Vivao Sympany AG,
Rechtsdienst,
Peter Merian-Weg 4, 4052 Basel,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Februar 2024
(200 23 783 KV).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 9. April 2024 (Poststempel) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Februar 2024, mit welchem dieses auf eine Beschwerde des A.________ wegen Nichtleistens des Kostenvorschusses nicht eingetreten war,
in das nach einverlangtem Kostenvorschuss und nach angesetzter Nachfrist zur Vorschussleistung am 21. Mai 2024 von A.________ gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften inwiefern von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen ( BGE 140 III 86 E. 2; 134 V 53 E. 3.3), wohingegen rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3),
dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensurteilen lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335 E. 1b; Urteil 9C_314/2024 vom 11. Juni 2024),
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da ihr insbesondere nicht entnommen werden kann, inwiefern das vorinstanzliche Nichteintreten bundesrechtswidrig gewesen sein soll,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ),
dass dem Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG die Gerichtskosten auferlegt werden, zumal er schon vielfach auf die Anforderungen an eine gültige Beschwerde hingewiesen worden ist (vgl. Urteil 9C_770/2023 vom 18. Dezember 2023),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 24. Juni 2024
Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Der Gerichtsschreiber: Williner