Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_2/2021 KI-generiert

Failure to Pay Cost Advance Leads to Rejection of Insurance Contribution Appeal

Geschäftsnummer 9C_2/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant filed an appeal against a decision by the Administrative Court of the Canton of Bern regarding old-age and survivors' insurance. The appeal challenged a ruling that denied the complainant's request for free legal assistance on grounds of lack of prospects, and required a security deposit of 600 Swiss Francs to continue proceedings. Upon failing to pay this deposit within the specified time frames, the appellate court decided that the appeal was inadmissible. During the process, the complainant raised objections against the involvement of a federal judge based solely on his decision to deny free legal aid, which the court did not entertain. Additionally, the complainant's submissions contained offensive remarks that could have warranted financial penalties, yet the court opted not to impose any fines or court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 33 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Failure to Pay Cost Advance Leads to Rejection of Insurance Contribution Appeal: The appeal challenged a ruling that denied the complainant's request for free legal assistance on grounds of lack of prospects, and required a security deposit of 600 Swiss Francs to continue proceedings. Upon failing to pay this deposit within the specified time frames, the appellate court decided that the appeal was inadmissible. During the process, the complainant raised objections against the involvement of a federal judge based solely on his decision to deny free legal aid, which the court did not entertain. Additionally, the complainant's submissions contained offensive remarks that could have warranted financial penalties, yet the court opted not to impose any fines or court costs.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung Kostenvorschuss Zahlungsbefehl vereinfachtes Verfahren Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Verwaltungskostenbeitrag unentgeltliche Rechtspflege

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was not admitted because the required cost deposit was not paid, as per the simplified procedure.

Art. 33 Abs. 1 BGG

Mentioned in the reasoning regarding the possibility of sanctioning abusive submissions, although no sanction was ultimately imposed.

Art. 62 Abs. 3 BGG

Cited as the basis for not entering the appeal due to non-payment of the cost deposit.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_2/2021

Urteil vom 1. Juni 2021

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Stanger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Beiträge und Zulagen,

Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des

Verwaltungsgerichts des Kantons Bern

vom 25. November 2020

(200 20 187 AHV bis 200 20 188 AHV).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 31. Dezember 2020 (Poststempel) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. November 2020,

in die Verfügung vom 24. März 2021, mit welcher das Bundesgericht das Gesuch des A.________ um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen und ihm eine Frist von 14 Tagen zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 600.- angesetzt hat,

in die Verfügung vom 3. Mai 2021, mit welcher A.________ zur Bezahlung des Kostenvorschusses innert einer Nachfrist bis zum 14. Mai 2021 verpflichtet wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

in die Eingaben vom 4. Mai 2021, worin A.________ den Ausstand von Bundesrichter Parrino sowie die Nichtigerklärung und Aufhebung der Verfügung vom 24. März 2021 beantragt,

in Erwägung,

dass das Ausstandsbegehren gegen Bundesrichter Parrino ausschliesslich auf dessen Mitwirkung an der Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege beruht, weshalb darauf nicht einzutreten ist, wobei die abgelehnte Gerichtsperson an diesem Entscheid mitwirken darf (Urteile 9C_900/2017 vom 27. März 2018 E. 1.2, 9C_503/2011 vom 10. November 2011 und 9C_509/2008 vom 29. Dezember 2008 E. 3),

dass demzufolge auf die Verfügung vom 24. März 2021 betreffend Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege und fristgerechter Leistung eines Kostenvorschusses nicht zurückzukommen ist,

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht geleistet hat,

dass deshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass die Eingaben vom 4. Mai 2021 Ungebührlichkeiten und Verunglimpfungen enthalten, welche gemäss Art. 33 Abs. 1 BGG mit einem Verweis oder einer Ordnungsbusse bis zu Fr. 1000.- geahndet werden könnten,

dass derweil darauf genau so verzichtet wird wie auf die Erhebung von Gerichtskosten (vgl. Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf das Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten.

2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 1. Juni 2021

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Stanger