Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_196/2011 KI-generiert

Claimant v. Social Security Administration Regarding Legal Costs in Remand Decision

Geschäftsnummer 9C_196/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint by an individual against a decision made by the social insurance court regarding compensation related to the old-age and survivors' insurance. The lower court had approved the individual's appeal against a previous decision made by the cantonal compensation office, which centered on a request for damages. However, the individual sought party compensation for the legal costs incurred during the proceedings, which was denied by the lower court. The matter was brought before the federal court to challenge this denial, asserting that the refusal of party compensation constituted a significant disadvantage and warranted appeal. Ultimately, the federal court determined that it would not entertain the appeal regarding the party compensation decision, designating it as an interlocutory decision.

Legislator-Regeste

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Art. 52 AHVG, Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Claimant v. Social Security Administration Regarding Legal Costs in Remand Decision: The lower court had approved the individual's appeal against a previous decision made by the cantonal compensation office, which centered on a request for damages. However, the individual sought party compensation for the legal costs incurred during the proceedings, which was denied by the lower court. The matter was brought before the federal court to challenge this denial, asserting that the refusal of party compensation constituted a significant disadvantage and warranted appeal. Ultimately, the federal court determined that it would not entertain the appeal regarding the party compensation decision, designating it as an interlocutory decision.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung Sozialversicherungsanstalt anfechtbarer Zwischenentscheid Verwaltungskosten Rechtliche Aspekte sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Sicherheitsleistung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was not admitted based on this procedural provision regarding interlocutory decisions that cause no irreparable harm.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant following the inadmissibility decision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_196/2011 {T 0/2}

Urteil vom 29. März 2011

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiber R. Widmer.

Verfahrensbeteiligte

Z._________, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Markus Krapf,

Beschwerdeführer,

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, Rechtsdienst, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid

des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 9. Februar 2011.

in Erwägung,

dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 9. Februar 2011 die Beschwerde des Z._________ gegen einen Einspracheentscheid der Ausgleichskasse des Kantons Zürich vom 4. März 2010 betreffend Schadenersatz nach Art. 52 AHVG in dem Sinne gutgeheissen hat, dass es den pendente lite erlassenen Einspracheentscheid vom 10. März 2010 und den ursprünglichen Einspracheentscheid vom 4. März 2010 aufgehoben und die Sache unter Feststellung der grundsätzlichen Schadenersatzpflicht im Sinne der Erwägungen zu neuer Verfügung über die Höhe des Schadenersatzes an die Verwaltung zurückgewiesen hat,

dass das Gericht Z._________ keine Parteientschädigung zugesprochen hat (Dispositiv-Ziffer 3),

dass Z._________ mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zur Hauptsache beantragen lässt, in Aufhebung von Dispositiv-Ziffer 3 des vorinstanzlichen Entscheides sei das kantonale Gericht zu verpflichten, ihm für das kantonale Verfahren eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen,

dass es sich beim (materiell nicht angefochtenen) vorinstanzlichen Rückweisungsentscheid um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481),

dass solche (selbstständig eröffneten) Entscheide nur unter den alternativen Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG anfechtbar sind, d.h. wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b),

dass der zweite Tatbestand hier keine Rolle spielt, vermöchte doch ein Urteil des Bundesgerichts über die Verlegung der Parteientschädigung im kantonalen Verfahren zu keinem Endentscheid in der Sache zu führen,

dass das Bundesgericht betreffend das Erfordernis von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG in BGE 133 V 645 E. 2.1 S. 647 erkannt hat, die Regelung der (Kosten- und) Entschädigungsfolge in einem Rückweisungsentscheid stelle ebenfalls einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG dar und der nicht wiedergutzumachende Nachteil sei auch insofern zu verneinen, weshalb auf entsprechende Beschwerden nicht einzutreten sei,

dass auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 29. März 2011

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Widmer