Appealability of Refusal of Legal Aid in Tax Proceedings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, A.________, who appealed against a decision made by the Cantonal Court of Lucerne, which denied their requests for free legal representation and court proceedings regarding the state and municipal taxes, as well as the direct federal tax, for the years 2020 and 2021. The Cantonal Court's decision led A.________ to file an objection, which was subsequently forwarded to the Swiss Federal Tribunal. The Federal Tribunal considered whether the appeal sufficiently demonstrated that the previous decision violated any legal rights, and examined the basis of the challenge according to procedural legal standards.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 68 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appealability of Refusal of Legal Aid in Tax Proceedings: The Cantonal Court's decision led A.________ to file an objection, which was subsequently forwarded to the Swiss Federal Tribunal. The Federal Tribunal considered whether the appeal sufficiently demonstrated that the previous decision violated any legal rights, and examined the basis of the challenge according to procedural legal standards.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to the extent that it lacked sufficient substantiation, processed under the simplified procedure.
The appeal was not admitted because it lacked the required reasoning regarding the contested decision, as stipulated for appeals.
The court refrained from imposing court costs for equity-based reasons.
No party compensation was awarded.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_194/2024
Urteil vom 8. Mai 2024
III. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Moser-Szeless, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiberin Nünlist.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, Obergrundstrasse 46, 6003 Luzern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Luzern und direkte Bundessteuer, Steuerperioden 2020 und 2021,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern vom 23. Februar 2024 (7U 23 19/7U 23 20).
Erwägungen:
1.
1.1. Mit Verfügung vom 23. Februar 2024 wies das Kantonsgericht Luzern die Gesuche um unentgeltliche Prozessführung und unentgeltliche Rechtsverbeiständung in zwei Verfahren betreffend Staats- und Gemeindesteuern sowie direkte Bundessteuer der Jahre 2020 und 2021 des (damaligen) Ehepaars A.________ ab.
1.2. Der hiergegen beim Kantonsgericht Luzern eingereichte "Einspruch" von A.________ wurde zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weitergeleitet.
2.
2.1. Ein Rechtsmittel hat gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des betreffenden Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 V 286 E. 1.4). Rein appellatorische Kritik genügt nicht ( BGE 145 I 26 E. 1.3; 140 III 264 E. 2.3).
2.2. Die Beschwerdeführerin lässt es gänzlich vermissen, auf die Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und darzulegen, inwiefern diese Recht verletzte. Stattdessen beschränkt sie sich auf die Schilderung ihrer finanziellen Lage.
2.3. Mangels hinreichender Begründung ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, was durch einzelrichterlichen Entscheid im vereinfachten Verfahren zu geschehen hat (Art. 42 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG ).
3. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten grundsätzlich der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG ). Auf die Erhebung von Gerichtskosten wird vorliegend jedoch umständehalber verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ). Eine Parteientschädigung ist nicht auszurichten ( Art. 68 Abs. 3 BGG ).
Demnach erkennt die Einzelrichterin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Dienststelle Steuern des Kantons Luzern und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 8. Mai 2024
Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Moser-Szeless
Die Gerichtsschreiberin: Nünlist