Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_192/2020 KI-generiert

Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning in Health Insurance Non-Entry Decision Challenge

Geschäftsnummer 9C_192/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal against a decision by the Insurance Court of the Canton of St. Gallen, which confirmed the non-consideration by the city of St. Gallen's Control Office for Health Insurance of a request for reconsideration made by an individual, represented by SWICA Health Organization. The reconsideration request contested a communication or decree issued on September 8, 2015, but the city's office did not enter into the substance of the request, leading to a challenge in which the higher court determined that this type of non-consideration decision is generally non-appealable. The Federal Supreme Court found the individual's appeal insufficient as it did not adequately address the specific aspects of law potentially violated by the prior ruling, resulting in the dismissal of the appeal without levying court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning in Health Insurance Non-Entry Decision Challenge: Gallen, which confirmed the non-consideration by the city of St. Gallen's Control Office for Health Insurance of a request for reconsideration made by an individual, represented by SWICA Health Organization. The reconsideration request contested a communication or decree issued on September 8, 2015, but the city's office did not enter into the substance of the request, leading to a challenge in which the higher court determined that this type of non-consideration decision is generally non-appealable. The Federal Supreme Court found the individual's appeal insufficient as it did not adequately address the specific aspects of law potentially violated by the prior ruling, resulting in the dismissal of the appeal without levying court costs.

Schlagwörter

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Krankenversicherung Überprüfung einer früheren Entscheidung Anfechtung von Verwaltungsverfügungen begründeter Entscheid Versicherungsvorbehalt sozialversicherungsrechtlicher Vorbescheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BGE 140 III 264
Matrimonial Property Dispute: Evidentiary Weight of Unjustified Refusal to Cooperate in Evidence Production
BGE 133 V 52
dass sie die bei ihr erhobene Beschwerde mit der Begründung abgewiesen hat, zusammengefasst habe die Verwaltung einen Nichteintretens- und keinen Sachentscheid gefällt, welcher grundsätzlich nicht anfechtbar sei (vgl. BGE 133 V 52 E. 4 S. 52 ff.),
9C_191/2020
Timeliness of Social Security Objection Appeal
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Basis for the Tribunal's decision not to enter into the appeal (Nichteintreten) due to insufficient argumentation.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Basis for the decision to waive court costs due to the circumstances (umständehalber).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_192/2020

Urteil vom 19. Mai 2020

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünenfelder.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch SWICA Gesundheitsorganisation,

diese vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Staffelbach,

Beschwerdeführerin,

gegen

Stadt St. Gallen Bevölkerungsdienste, Kontrollstelle für Krankenversicherung,

Rathaus, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen

vom 3. Februar 2020 (KV 2019/15).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 9. März 2020 gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. Februar 2020, worin dieses das Nichteintreten der Stadt St. Gallen auf das am 20. Juni 2018 erhobene Gesuch um Wiedererwägung der Verfügung bzw. Mitteilung vom 8. September 2015 bestätigte,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass die Vorinstanz erwogen hat, Streitgegenstand bilde im vorliegenden Verfahren einzig die Frage, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht auf das Wiedererwägungsgesuch der Beschwerdeführerin gegen die Mitteilung / Verfügung vom 8. September 2015 nicht eingetreten sei bzw. dieses - soweit materiell behandelt - zu Recht abgewiesen habe,

dass sie die bei ihr erhobene Beschwerde mit der Begründung abgewiesen hat, zusammengefasst habe die Verwaltung einen Nichteintretens- und keinen Sachentscheid gefällt, welcher grundsätzlich nicht anfechtbar sei (vgl. BGE 133 V 52 E. 4 S. 52 ff.),

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin den gesetzlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung offensichtlich nicht genügt, da sie nicht ansatzweise darauf eingeht,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass sich bei diesem Ausgang Weiterungen zur erneut beantragten Verfahrenssistierung und -vereinigung mit dem beim Bundesgericht anhängig gemachten Prozess 9C_191/2020 erübrigen,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 19. Mai 2020

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Grünenfelder