Appeal Dismissed as Untimely Due to Insufficient Proof of Timely Submission
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant, represented by a lawyer, filed a complaint against a decision by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich regarding invalidity insurance. The decision in question was issued on October 21, 2022. The complainant claimed to have mailed the complaint by January 13, 2023, which was the last day of an extended deadline due to a statutory suspension period. However, the postal records evidenced a mailing date of January 15, 2023, and the complainant's submission, including a video and screenshots intended to demonstrate timely filing, were deemed unreliable. As a result, the complaint was considered late and inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Appeal Dismissed as Untimely Due to Insufficient Proof of Timely Submission: The decision in question was issued on October 21, 2022. The complainant claimed to have mailed the complaint by January 13, 2023, which was the last day of an extended deadline due to a statutory suspension period. However, the postal records evidenced a mailing date of January 15, 2023, and the complainant's submission, including a video and screenshots intended to demonstrate timely filing, were deemed unreliable. As a result, the complaint was considered late and inadmissible.
Schlagwörter
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KI-generiertCited alongside Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, indicating the procedure for handling the inadmissible complaint.
The appeal was not decided upon (no entry) because it was deemed inadmissible due to lateness.
Applied to impose court costs on the appellant because the appeal was not heard.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_19/2023
Urteil vom 13. Juni 2023
III. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Scherrer Reber, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Nabold.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt German Castellano,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 21. Oktober 2022 (IV.2022.00085).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 15. Januar 2023 (Poststempel) gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 21. Oktober 2022,
in die Schreiben des Beschwerdeführers vom 20. Februar 2023 und vom 31. Mai 2023, in welchen dieser geltend macht, die Beschwerdeschrift bereits am 13. Januar 2023 in einen Briefkasten der Schweizerischen Post eingelegt zu haben,
in einen vom Beschwerdeführer am 1. Juni 2023 eingereichten USB-Stick,
in Erwägung,
dass die Beschwerde gegen einen Entscheid gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen ist,
dass gesetzlich oder richterlich nach Tagen bestimmte Fristen in Anwendung von Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar still stehen,
dass das angefochtene Urteil dem Beschwerdeführer am 28. November 2022 eröffnet wurde, womit die durch den Fristenstillstand verlängerte Beschwerdefrist am 13. Januar 2023 endete,
dass der Versandumschlag der Beschwerde einen Poststempel vom 15. Januar 2023 trägt und die Sendung im Track-and-Trace-System der Post erstmals mit Datum 16. Januar 2023 erfasst wurde,
dass der Beschwerdeführer zwar geltend macht, die Beschwerde bereits am 13. Januar 2023 in einen Briefkasten der Schweizerischen Post eingelegt zu haben, aus der von ihm eingereichten Filmaufnahme des Einwurfs aber keine Hinweise hervorgehen, wann diese aufgezeichnet wurde,
dass dem Schreiben des Beschwerdeführers vom 31. Mai 2023 Screenshots des Messengersystems des Anwalts des Beschwerdeführers beiliegen, mit denen wohl bewiesen werden sollte, dass die betreffenden Filmaufnahmen bereits am 13. Januar 2023 entstanden sind, solche Screenshots indessen aufgrund der einfachen Manipulierbarkeit der Datumsangaben nicht beweiswertig sind,
dass dem Beschwerdeführer somit der Nachweis der Rechtzeitigkeit der Postaufgabe nicht gelungen ist,
dass auf die verspätete und damit offensichtlich unzulässige Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG nicht einzutreten ist,
dass dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
erkennt die Einzelrichterin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, V. Kammer, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 13. Juni 2023
Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Scherrer Reber
Der Gerichtsschreiber: Nabold