Untimely Appeal in Old Age and Survivors' Insurance Matter
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed an appeal against a decision related to old-age and survivors' insurance from the Administrative Court of the Canton of Bern. The appeal was lodged in March 2024, contesting a verdict delivered on February 7, 2024, which had been sent to the complainant on February 12 and was considered delivered on February 20 due to the postal notification rule. However, the appeal was filed late, beyond the 30-day deadline set by Article 100(1) BGG, and thus, the Swiss Federal Tribunal did not proceed with the case. The opposing party in this matter was a compensation fund based in St. Gallen.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Untimely Appeal in Old Age and Survivors' Insurance Matter: The appeal was lodged in March 2024, contesting a verdict delivered on February 7, 2024, which had been sent to the complainant on February 12 and was considered delivered on February 20 due to the postal notification rule. However, the appeal was filed late, beyond the 30-day deadline set by Article 100(1) BGG, and thus, the Swiss Federal Tribunal did not proceed with the case. The opposing party in this matter was a compensation fund based in St. Gallen.
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KI-generiertThe appeal was not entered upon due to being filed too late, as per the simplified procedure.
The Federal Tribunal decided not to charge court fees in this case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_189/2024
Urteil vom 29. April 2024
III. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin Rupf.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Ausgleichskasse medisuisse,
Frongartenstrasse 9, 9000 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Februar 2024
(200 23 788 AHV).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 24. März 2024 (Poststempel) gegen das am 12. Februar 2024 versendete Urteil und gemäss postamtlicher Bescheinigung am 20. Februar 2024 (aufgrund Zustellfiktion) an A.________ ausgehändigte Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Februar 2024,
in Erwägung,
dass eine eingeschriebene Sendung, sofern der Adressat wegen eines bestehenden Prozessrechtsverhältnisses mit Zustellungen rechnen musste und eine Abholeinladung in den Briefkasten gelegt wurde, nach Ablauf der siebentägigen Abholfrist als zugestellt gilt (sog. "Zustellfiktion", "fiction de la notification de la citation", "finzione di consegna"; BGE 145 IV 252 E. 1.3.1),
dass die Beschwerde nicht innert der nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30-tägigen, gemäss Art. 44 - 48 BGG am 21. März 2024 abgelaufenen Rechtsmittelfrist eingereicht worden ist und damit verspätet eingereicht wurde,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 29. April 2024
Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Rupf