Federal Supreme Court Declines Health Insurance Appeal Over Insufficient Reasoning
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual filed a complaint against a health insurance company, disputing their insurance coverage status with Arcosana AG and questioning the validity of the communication due to discrepancies in the address used. The complainant asserted that they were never insured by Arcosana AG, yet simultaneously acknowledged the timely termination of their supposed policy. The case, reviewed by the insurance court of the Canton of St. Gallen, involved issues of whether the insurance relationship persisted despite the termination due to compulsory insurance regulations, as well as if the corresponding financial claims were justified. The individual's challenge was deemed insufficiently substantiated because it did not adequately address the court's prior considerations, leading to the Swiss Federal Tribunal not entering into the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 3 Abs. 1 KVG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Declines Health Insurance Appeal Over Insufficient Reasoning: The complainant asserted that they were never insured by Arcosana AG, yet simultaneously acknowledged the timely termination of their supposed policy. The case, reviewed by the insurance court of the Canton of St. Gallen, involved issues of whether the insurance relationship persisted despite the termination due to compulsory insurance regulations, as well as if the corresponding financial claims were justified. The individual's challenge was deemed insufficiently substantiated because it did not adequately address the court's prior considerations, leading to the Swiss Federal Tribunal not entering into the appeal.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not proceeded with the simplified procedure due to insufficient reasoning.
The court waived the collection of court costs due to the circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_188/2023
Urteil vom 30. März 2023
III. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiber Businger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
CSS Kranken-Versicherung AG,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. Januar 2023 (KV 2022/14).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 1. März 2023 gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. Januar 2023,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass der Beschwerdeführer rügt, dass "A.________" nie bei der Arcosana AG krankenversichert gewesen sei, aber gleichzeitig ausführt, dass die Kündigung von "A.________" termingerecht erfolgt sei, und "die Anschrift den gesetzlichen Forderungen zu entsprechen hätte",
dass die Ausführungen des Beschwerdeführers darauf abzielen, dass kein Versicherungsverhältnis mangels korrekter Anschrift (mehr) bestehe, und er sich diesbezüglich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinandersetzt, wonach er gegenüber der Versicherung unter verschiedenen Namensvariationen aufgetreten sei, aber ihm dennoch sämtliche Post habe zugestellt werden können bzw. er davon Kenntnis erhalten habe und ihm deshalb kein Nachteil aus der verwendeten Anschrift entstanden sei; es sei rechtsmissbräuchlich, wenn er bei offensichtlich für ihn bestimmten Postsendungen die Annahme verweigere, weil sie nicht in einer bestimmten Form adressiert worden seien (vgl. E. 2 des angefochtenen Entscheids),
dass sich die Beschwerde auch nicht zu den übrigen vorinstanzlichen Erwägungen äussert, wonach das Versicherungsverhältnis trotz Kündigungsschreiben wegen des Versicherungsobligatoriums nach Art. 3 Abs. 1 KVG weiterbestanden habe (vgl. E. 3 des angefochtenen Entscheids) und die Forderung in quantitativer Hinsicht berechtigt sei (vgl. E. 4 des angefochtenen Entscheids),
dass die Beschwerde damit offensichtlich keine hinreichende Begründung enthält und darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 30. März 2023
Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Der Gerichtsschreiber: Businger