Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_18/2013 KI-generiert

Appeal on Advance Payment for Court Costs in Health Insurance Case Dismissed

Geschäftsnummer 9C_18/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute regarding health insurance matters, specifically concerning a request for an advance payment ordered by the Cantonal Insurance Court. The complainant challenged a decision issued on December 10, 2012. The Swiss Federal Tribunal examined whether the complaint against this interim ruling was admissible and determined that the main subject of the complaint was limited to the advance payment requested by the Cantonal court, and no irreparable legal disadvantage was shown to have arisen. Therefore, the Tribunal decided not to entertain the complaint and waived court fees.

Legislator-Regeste

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Art. 92 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 90 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal on Advance Payment for Court Costs in Health Insurance Case Dismissed: The complainant challenged a decision issued on December 10, 2012. The Swiss Federal Tribunal examined whether the complaint against this interim ruling was admissible and determined that the main subject of the complaint was limited to the advance payment requested by the Cantonal court, and no irreparable legal disadvantage was shown to have arisen. Therefore, the Tribunal decided not to entertain the complaint and waived court fees.

Schlagwörter

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Krankenversicherung Kostenvorschuss Krankenversicherungskosten anfechtbarer Zwischenentscheid Vorschuss Zahlung der Leistungen Laufendes Verfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b und Abs. 2 BGG

Used to declare that the appeal is not to be entertained in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court fees under the circumstances.

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

Cited in the reasoning to establish that interlocutory decisions are generally appealable only if they cause irreparable harm, which is the prerequisite for the appeal's inadmissibility.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_18/2013

Urteil vom 30. Januar 2013

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber Schmutz.

Verfahrensbeteiligte

T.________,

Beschwerdeführer,

gegen

KPT/CPT Krankenkasse AG, Tellstrasse 18, 3014 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen die Verfügung des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen

vom 10. Dezember 2012.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 7. Januar 2013 (Poststempel) gegen die Verfügung des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 10. Dezember 2012 betreffend Kostenvorschuss im kantonalen Verfahren,

in Erwägung,

dass entsprechend dem Gegenstand der angefochtenen Zwischenverfügung vom 10. Dezember 2012 von der Sache her einzig der vom kantonalen Versicherungsgericht verlangte Kostenvorschuss zur Diskussion stehen kann, nicht aber die anderen in der Beschwerde angesprochenen Sachverhalte,

dass eine Kostenvorschussverfügung einen Vor- oder Zwischenentscheid darstellt (FELIX UHLMANN, Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 4 zu Art. 92 BGG ; BGE 128 V 199 E. 2 S. 201 f.);

dass Vor- oder Zwischenentscheide, abgesehen von Art. 92 BGG , beim Bundesgericht anfechtbar sind, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ),

dass der nicht wieder gutzumachende Nachteil im Sinne des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG grundsätzlich rechtlicher Natur sein muss, d.h. auch durch einen günstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden kann,

dass gegen den in Aussicht gestellten kantonalen Nichteintretensentscheid (Endentscheid gemäss Art. 90 BGG ) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben und in diesem Rahmen auch die Kostenfrage aufgeworfen werden könnte, somit kein nicht wieder gutzumachender Rechtsnachteil bewirkt würde, was der Beschwerdeführer indes auch nicht geltend macht und begründet,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

dass damit das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung im letztinstanzlichen Verfahren gegenstandslos wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. Januar 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Schmutz