Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_178/2018 KI-generiert

IV Office Appeal Dismissed as Inadmissible Interlocutory Decision

Geschäftsnummer 9C_178/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute regarding the entitlement to disability insurance benefits. A previous decision by the social insurance court in Zurich was challenged, where the court ruled that the claimant was entitled to a quarter of the disability pension starting July 1, 2013, and ordered further medical examination for the period from June 2004 to June 2013, and from May 2016 onwards. The appeals court reviewed whether this prior ruling could be contested at this stage and determined that it constituted an interim decision, which could only be challenged under specific conditions. Consequently, it concluded that the requirements to entertain the appeal were not met, leading to the dismissal of the appeal without proceeding further.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; IV Office Appeal Dismissed as Inadmissible Interlocutory Decision: A previous decision by the social insurance court in Zurich was challenged, where the court ruled that the claimant was entitled to a quarter of the disability pension starting July 1, 2013, and ordered further medical examination for the period from June 2004 to June 2013, and from May 2016 onwards. The appeals court reviewed whether this prior ruling could be contested at this stage and determined that it constituted an interim decision, which could only be challenged under specific conditions. Consequently, it concluded that the requirements to entertain the appeal were not met, leading to the dismissal of the appeal without proceeding further.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Zwischenentscheid Teilentscheid Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids medizinische Beweismittel Rückzug des Rechtsbegehrens Verfahrenskosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare that the appeal is not to be entertained in the simplified procedure because the admissibility requirements were not met.

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 BGG

Used to order the appellant (IV-Stelle) to bear the court costs.

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

Cited as a condition under which the interlocutory decision could be challenged, although ultimately found not to be met.

Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG

Cited as an alternative condition under which the interlocutory decision could be challenged, although ultimately found not to be met.

Art. 93 Abs. 3 BGG

Cited to confirm that the decision on the earlier period is an interlocutory decision that can be challenged together with the final decision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_178/2018

Urteil vom 14. März 2018

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiber R. Widmer.

Verfahrensbeteiligte

IV-Stelle des Kantons Zürich,

Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdeführerin,

gegen

A.________,

vertreten durch FORTUNA Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 22. Dezember 2017 (IV.2016.01135).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 20. Februar 2018 gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 22. Dezember 2017 und das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung,

in Erwägung,

dass die Vorinstanz die Verfügung der Beschwerdeführerin vom 26. September 2016 aufgehoben und die Sache mit der Feststellung, dass der Beschwerdegegner Anspruch auf eine Viertelsrente ab 1. Juli 2013 habe, zu ergänzender medizinischer Abklärung und anschliessendem Entscheid über den Rentenanspruch des Versicherten für den Zeitraum von Juni 2004 bis Juni 2013 sowie ab Mai 2016 an die IV-Stelle zurückgewiesen hat,

dass hinsichtlich der Perioden vom 1. Juni 2004 bis 30. Juni 2013 sowie wiederum ab 1. Mai 2016, für welche die Vorinstanz zusätzliche medizinische Abklärungen angeordnet hat, ein Zwischenentscheid vorliegt, der nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. a und b BGG angefochten werden kann ( BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f.),

dass nach der Rechtsprechung auch in Bezug auf die materiell beurteilte spätere Phase des Rentenverhältnisses (hier: Zusprechung einer Viertelsinvalidenrente vom 1. Juli 2013 bis 30. April 2016) von einem Zwischenentscheid auszugehen ist ( BGE 135 V 148 E. 5.2 S. 150 f.),

dass der vorinstanzliche Entscheid vom 22. Dezember 2017 daher gesamthaft nur unter den in Art. 93 BGG erwähnten Voraussetzungen anfechtbar ist (vgl. BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass der Rückweisungsentscheid der Beschwerdeführerin keine materiellen Vorgaben macht, weshalb kein irreparabler Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG vorliegt ( BGE 134 III 188 E.2; 133 V 477 E. 5.2 S. 483 f.),

dass die IV-Stelle in diesem Zusammenhang einzig geltend macht, aufgrund der Zusprechung einer Viertelsrente an den Beschwerdegegner ab 1. Juli 2013 enthalte der Entscheid der Vorinstanz materiell verbindliche Vorgaben,

dass der angefochtene Entscheid jedoch - wie erwähnt - auch in diesem Punkt kein abschliessender materieller Entscheid ist ( BGE 135 V 148 E. 5.2 S. 150), sondern als Zwischenentscheid gilt, der zusammen mit dem Endentscheid noch angefochten werden kann ( Art. 93 Abs. 3 BGG ), womit keine materiell verbindlichen Anordnungen des kantonalen Gerichts vorliegen,

dass die Eintretensvoraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG mit Blick auf die dazu ergangene Rechtsprechung, wonach eine Rückweisung zu weiterer medizinischer Abklärung keinen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinne dieser Bestimmung darstellt (vgl. BGE 133 V 477 E. 5.2.2 S. 483; SVR 2011 IV Nr. 57, 8C_958/2010; Urteil 8C_134/2017), offenkundig nicht erfüllt sind,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mit dem Urteil in der Hauptsache das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos wird,

dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend der unterliegenden IV-Stelle aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 BGG ),

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, dem Bundesamt für Sozialversicherungen und der Sammelstiftung Vita, Zürich, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. März 2018

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Der Gerichtsschreiber: Widmer