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9C_177/2024 KI-generiert

Claimant Fails to Meet Substantive Appeal Requirements Regarding Refusal of Renewed Invalidity Benefits

Geschäftsnummer 9C_177/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Claimant Fails to Meet Substantive Appeal Requirements Regarding Refusal of Renewed Invalidity Benefits A claimant challenged a cantonal court decision upholding the refusal by the Invalidity Insurance (IV) Office to consider a renewed claim for benefits, which had been previously terminated in 2013, due to a lack of evidence of a claim-relevant change in health status. The Federal Supreme Court (FSC) dismissed the appeal without examining the lower court's records, finding that the claimant did not adequately demonstrate how the prior court's factual findings—based on vocational activity and medical reports predating a 2013 operation—constituted a legal error or were factually incorrect in the sense of being arbitrary, which is required under Swiss Federal Law to challenge the lower court's decision. Specifically, the FSC ruled that the appeal failed to meet the minimum substantive requirements for reasoning under Art. 42(1) and (2) BGG, as it merely provided boilerplate criticism and failed to specifically address the former court’s reasoning for concluding that no significant change in health had occurred since the 2013 decision to cease benefits.

Legislator-Regeste

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Art. 57 Abs. 1 lit. j IVG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Claimant Fails to Meet Substantive Appeal Requirements Regarding Refusal of Renewed Invalidity Benefits: The Federal Supreme Court (FSC) dismissed the appeal without examining the lower court's records, finding that the claimant did not adequately demonstrate how the prior court's factual findings—based on vocational activity and medical reports predating a 2013 operation—constituted a legal error or were factually incorrect in the sense of being arbitrary, which is required under Swiss Federal Law to challenge the lower court's decision. Specifically, the FSC ruled that the appeal failed to meet the minimum substantive requirements for reasoning under Art. 42(1) and (2) BGG, as it merely provided boilerplate criticism and failed to specifically address the former court’s reasoning for concluding that no significant change in health had occurred since the 2013 decision to cease benefits.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Versicherungsleistungsbegehren Fehlen materieller Voraussetzungen Beschwerdelegitimation materieller Fehler Mindestleistungen Rüge der Sachverhaltsfeststellung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule that the appeal is not to be entertained due to insufficient substantiation in the simplified procedure.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the request for free legal aid because a valid appeal was not filed.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the collection of court costs due to the circumstances, despite the general rule that the appellant is liable for costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_177/2024

Urteil vom 3. April 2024

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

*gegen*

IV-Stelle des Kantons Aargau, Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 18. Januar 2024 (VBE.2023.336).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 14. März 2024 (Poststempel) gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 18. Januar 2024,

in Erwägung,

dass die vorinstanzliche Parteibezeichnung von Amtes wegen insoweit zu korrigieren ist, als nicht die Ausgleichskasse, sondern die IV-Stelle Beschwerdegegnerin ist, da sie die dem angefochtenen Urteil zugrunde liegende Verfügung erliess (vgl.

Art. 57 Abs. 1 lit. j IVG

; § 2 des aargauischen Einführungsgesetzes vom 15. März 1994 zu den Bundesgesetzen über die Alters- und Hinterlassenenversicherung und die Invalidenversicherung [EG AHVG/IVG]; SAR 831.100),

dass ein Rechtsmittel gemäss

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG

unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des betreffenden Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen (

BGE 134 V 53

E. 3.3;

133 V 286

E. 1.4), während rein appellatorische Kritik (

BGE 145 I 26

E. 1.3;

140 III 264

E. 2.3), wie auch der blosse Verweis auf Ausführungen in vorinstanzlichen Eingaben und Unterlagen (

BGE 148 V 408

E. 4.2;

138 IV 47

E. 2.8.1), nicht genügt,

dass die Vorinstanz insbesondere erkannt hat, dass es der Beschwerdeführerin mit den im Verwaltungsverfahren eingereichten Unterlagen nicht gelungen sei, eine anspruchsrelevante gesundheitliche Veränderung seit Erlass der rentenaufhebenden Verfügung vom 30. August 2013 glaubhaft zu machen, weshalb die IV-Stelle zu Recht nicht auf das erneute Leistungsbegehren vom März 2022 eingetreten sei,

dass die Beschwerdeführerin darauf mit keinem Wort eingeht, sondern im Wesentlichen geltend macht, das angefochtene Urteil basiere auf falschen Grundlagen, indem die Vorinstanz einerseits eine unzutreffende berufliche Tätigkeit und anderseits medizinische Gutachten, die vor einer im September 2013 erfolgten Operation erstellt worden waren, berücksichtigt habe,

dass den Ausführungen der Beschwerdeführerin auch nicht ansatzweise entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung im Sinne von

Art. 97 Abs. 1 BGG

auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich:

BGE 147 IV 73

E. 4.1.2;

144 V 50

E. 4.2;

135 II 145

E. 8.1) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl.

Art. 95 BGG

) sein sollen,

dass die Beschwerde somit den inhaltlichen Mindestanforderungen an die Begründung offensichtlich nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

- ohne Beizug der vorinstanzlichen Akten (vgl.

Art. 102 Abs. 1 und 2 BGG

) - auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Prozessführung ausscheidet (

Art. 64 Abs. 1 BGG

) und die Beschwerdeführerin grundsätzlich kostenpflichtig wird, indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann (

Art. 66 Abs. 1 BGG

),

erkennt der Präsident:

1. Das Gesuch um Beizug der vorinstanzlichen Akten wird abgewiesen.

2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3. Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen.

4. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

5. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 3. April 2024

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Dormann