Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_177/2016 KI-generiert

Appeal regarding Free Legal Assistance Inadmissible Due to Lack of Irreparable Harm

Geschäftsnummer 9C_177/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual challenging a decision made by an insurance court regarding their entitlement to free legal representation in an ongoing administrative procedure related to disability insurance. The individual argued for this entitlement based on provisions of social security law but failed to demonstrate a significant disadvantage or meet the requirements for a legal appeal. The appeal was deemed inadmissible, leading to the dismissal of the case and a subsequent ruling regarding the costs of the proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 37 Abs. 4 ATSG, Art. 29 Abs. 1 BGG, Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 61 lit. f ATSG; Appeal regarding Free Legal Assistance Inadmissible Due to Lack of Irreparable Harm: The individual argued for this entitlement based on provisions of social security law but failed to demonstrate a significant disadvantage or meet the requirements for a legal appeal. The appeal was deemed inadmissible, leading to the dismissal of the case and a subsequent ruling regarding the costs of the proceedings.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) unentgeltliche Rechtspflege Amtshilfe nicht wiedergutzumachender Nachteil Zwischenentscheid Verfahren zur Kontrolle von Beihilfen kostenloses Verfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed by simple procedure because it was obviously inadmissible.

Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG

The request for free legal aid for the Federal Tribunal proceedings was rejected.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to pay reduced court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_177/2016

Urteil vom 22. März 2016

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Fessler.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Fürsprecherin Astrid Meienberg,

Beschwerdeführerin,

gegen

1. IV-Stelle des Kantons Aargau,

Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau,

2. Versicherungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau

vom 19. Januar 2016.

Nach Einsicht

in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von A.________ gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 19. Januar 2016 betreffend den Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung im (laufenden) Verwaltungsverfahren ( Art. 37 Abs. 4 ATSG ),

in Erwägung,

dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( Art. 29 Abs. 1 BGG ; BGE 139 III 133 E. 1 S. 133 mit Hinweisen),

dass der angefochtene Entscheid ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG ist ( BGE 139 V 600 ),

dass nach der Rechtsprechung die Beschwerde führende Partei darzutun hat, dass die Voraussetzungen nach Abs. 1 lit. a oder lit. b dieser Bestimmung erfüllt sind, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt ( BGE 137 III 522 E. 1.3 i.f. S. 525 mit Hinweis; Urteil 4A_140/2015 vom 1. April 2015 E. 2),

dass die Beschwerdeführerin mit keinem Wort darlegt, inwiefern ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG gegeben sein soll und ein solcher auch nicht ohne weiteres ersichtlich ist,

dass der Tatbestand nach Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG von vornherein ausser Betracht fällt (Urteil 8C_328/2013 vom 4. Februar 2014 E. 3.2.1),

dass über die ebenfalls streitige unentgeltliche Verbeiständung für das vorinstanzliche Verfahren ( Art. 61 lit. f ATSG ) nicht befunden werden kann, da die sich diesbezüglich stellende Frage der Aussichtslosigkeit des Prozesses ( BGE 140 V 521 E. 9.1 S. 537) die vorfrageweise Prüfung der sachlichen Gebotenheit der Verbeiständung im Verwaltungsverfahren bedingte, was, wie dargelegt, unzulässig ist (vgl. BGE 133 V 645 E. 2.1 S. 647),

dass die Beschwerde offensichtlich unzulässig und daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG durch Nichteintreten zu erledigen ist,

dass die Beschwerde als aussichtslos bezeichnet werden muss und demzufolge das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG ),

dass die Beschwerdeführerin reduzierte Gerichtskosten zu tragen hat ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 22. März 2016

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Pfiffner

Der Gerichtsschreiber: Fessler