Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_176/2012 KI-generiert

Claimant's Appeal Insufficient for Federal Supreme Court Review of Disability Benefits Decision

Geschäftsnummer 9C_176/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed regarding a decision made by the cantonal administrative court concerning disability insurance and professional measures. The complainant challenged a ruling that deemed them capable of engaging in a suitable, light to medium occupational activity, as supported by an interdisciplinary medical assessment. The submission was found to lack sufficient legal argumentation and failed to address the key considerations of the previous judgment adequately. Consequently, the higher court determined that it would not entertain the complaint, citing non-compliance with procedural requirements for a valid legal challenge.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant's Appeal Insufficient for Federal Supreme Court Review of Disability Benefits Decision: The complainant challenged a ruling that deemed them capable of engaging in a suitable, light to medium occupational activity, as supported by an interdisciplinary medical assessment. The submission was found to lack sufficient legal argumentation and failed to address the key considerations of the previous judgment adequately. Consequently, the higher court determined that it would not entertain the complaint, citing non-compliance with procedural requirements for a valid legal challenge.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Revision von Invalidenleistungen Rechtsfähigkeit Mindestleistungen Beschwerdelegitimation Überprüfung der Beweiswürdigung medizinische Gründe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was declared inadmissible via the simplified procedure based on this provision.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court waived court costs based on this provision in the absence of circumstances requiring their collection.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_176/2012

Urteil vom 29. Februar 2012

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiberin Helfenstein Franke.

Verfahrensbeteiligte

M.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Glarus,

Burgstrasse 6, 8750 Glarus,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus

vom 18. Januar 2012.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 21. Februar 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus vom 18. Januar 2012 betreffend berufliche Massnahmen und Invalidenrente,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Beschwerde keinen Antrag enthält,

dass aus der Begründung mithin ersichtlich sein muss, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird ( BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245; 131 II 449 E. 1.3 S. 452) und insbesondere die blosse Berufung auf Arztberichte, mit denen sich die Vorinstanz bereits auseinandergesetzt hat, den Anforderungen an eine sachbezogene Begründung nicht genügt (statt vieler: Urteil 8C_299/2011 vom 10. Mai 2011),

dass die Eingabe des Beschwerdeführers diesen gesetzlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung offensichtlich nicht genügt, da ihr keine genügende inhaltliche Auseinandersetzung mit den entscheidwesentlichen Erwägungen der Vorinstanz zu entnehmen ist, wonach gestützt auf das beweiskräftige interdisziplinäre Gutachten der Klinik X.________ vom 27. Oktober 2010 (inklusive Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit [EFL]) dem Beschwerdeführer die Ausübung einer angepassten, leichten bis mittelschweren Tätigkeit zu 100 % zumutbar ist,

dass der Beschwerdeführer mit seinen Vorbringen weder rügt noch aufzeigt, inwiefern diese Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend (unhaltbar, willkürlich) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen, sondern sich vielmehr auf appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung beschränkt (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.3 S. 246), was im Rahmen von Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG nicht ausreicht (vgl. Urteile 9C_706/2011 vom 26. September 2011 und 9C_366/2011 vom 31. Mai 2011),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 29. Februar 2012

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Helfenstein Franke