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9C_175/2022 KI-generiert

Complainants' Appeal Rejected for Lack of Specific Substantiation Regarding Cantonal Court's Non-Entry Decision

Geschäftsnummer 9C_175/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, two individuals filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal against a judgment by the Insurance Court of the Canton of Aargau on a matter related to health insurance process prerequisites. The Federal Tribunal had previously instructed the complainants to correct a procedural defect by submitting the cantonal court's decision by a specified deadline. The complainants, however, did not address this requirement nor demonstrated how the cantonal court's decision to not proceed with their appeal was legally erroneous. Instead, their submission lacked specific arguments related to the non-progression decision and addressed unrelated issues, which did not meet the necessary substantiation criteria under the applicable legal provisions. Consequently, the Federal Tribunal decided not to admit the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 42 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Complainants' Appeal Rejected for Lack of Specific Substantiation Regarding Cantonal Court's Non-Entry Decision: The Federal Tribunal had previously instructed the complainants to correct a procedural defect by submitting the cantonal court's decision by a specified deadline. The complainants, however, did not address this requirement nor demonstrated how the cantonal court's decision to not proceed with their appeal was legally erroneous. Instead, their submission lacked specific arguments related to the non-progression decision and addressed unrelated issues, which did not meet the necessary substantiation criteria under the applicable legal provisions. Consequently, the Federal Tribunal decided not to admit the appeal.

Schlagwörter

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Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung) Verfahrensrügen Hausfriedensbruch Beschwerdelegitimation gesetzliche Verfahrensfrist substantiierte Begründung Verletzung der Begründungspflicht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed by non-entry into the merits (nicht einzutreten) based on this procedural provision in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

This provision was applied to waive the collection of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_175/2022

Urteil vom 8. Juni 2022

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin N. Möckli.

Verfahrensbeteiligte

1. A.________,

2. B.________,

vertreten durch A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

SWICA Versicherungen AG, Rechtsdienst, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 10. Februar 2022 (VBE.2021.541).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 30. März 2022 gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 10. Februar 2022,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 5. April 2022, worin A.________ und B.________ aufgefordert wurden, den Formmangel der fehlenden Beilage (vorinstanzlicher Entscheid) gemäss Art. 42 Abs. 5 BGG bis spätestens am 2. Mai 2022 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe,

in die Eingabe von A.________ und B.________ vom 3. Mai 2022 (Postaufgabe), mit welcher das vorinstanzliche Urteil eingereicht wurde,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, was bei angefochtenen Nichteintretensbeschlüssen eine spezifische Auseinandersetzung mit den Nichteintretensgründen bedingt,

dass der Entscheid, gegen den sich die Rechtsschrift richtet, beizulegen ist ( Art. 42 Abs. 3 BGG ),

dass die Beschwerdeführer den ihr vom Bundesgericht gemäss Art. 42 Abs. 5 BGG angezeigten Formmangel der fehlenden Beilage des vorinstanzlichen Entscheids innerhalb der angesetzten Nachfrist (bis 2. Mai 2022) nicht behoben haben,

dass der Beschwerde im Übrigen auch nicht entnommen werden kann, weshalb der Nichteintretensentscheid des kantonalen Gerichts bundesrechtswidrig sein soll,

dass die Beschwerdeführer gemäss dem vorinstanzlichen Urteil am 22. November 2021 und 13. Dezember 2021 aufgefordert worden seien, den angefochtenen Einspracheentscheid einzureichen, wobei ihnen in der letzten Mitteilung in Aussicht gestellt worden sei, ansonsten werde auf das erhobene Rechtsmittel nicht eingetreten,

dass die Beschwerdeführer nach dem angefochtenen Urteil in der Folge keinen Einspracheentscheid eingereicht hätten,

dass die Beschwerdeführer mit der beim Bundesgericht eingereichten Beschwerde weder geltend machen, sie hätten den Einspracheentscheid im kantonalgerichtlichen Verfahren eingereicht, noch darlegen, inwiefern unter diesen Umständen das vorinstanzliche Nichteintreten rechtsfehlerhaft sein soll (vgl. BGE 116 V 353 E. 3c; SVR 2013 UV Nr. 22 S. 81, 8C_2/2013 E. 4.2),

dass die Beschwerdeführer somit keinerlei Bezug auf das vorinstanzliche Nichteintreten nehmen, sondern stattdessen ausserhalb davon Liegendes thematisieren, was dem Erfordernis einer sachbezogenen Begründung nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 8. Juni 2022

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Möckli