Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_174/2007 KI-generiert

Claimant v. Cantonal Administrative Court Regarding Disability Pension Entitlement

Geschäftsnummer 9C_174/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who applied for a disability pension from the relevant insurance authority, which was initially denied. Following an appeal, a regional administrative court partially upheld the individual's complaint, granting a pension retroactively for a limited period while denying the request for a longer duration. The individual then filed a further appeal seeking a pension beyond the granted period or a remand for further examination. The appeal raised issues regarding the accuracy of the factual determinations made by the lower courts, particularly concerning the assessments of medical experts and the sufficiency of the available records considered in their evaluations. Ultimately, the higher court found the appeal to be unfounded and maintained the previous court's decision.

Legislator-Regeste

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Art. 95 lit. a BGG, Art. 95 beruht, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Claimant v. Cantonal Administrative Court Regarding Disability Pension Entitlement: Following an appeal, a regional administrative court partially upheld the individual's complaint, granting a pension retroactively for a limited period while denying the request for a longer duration. The individual then filed a further appeal seeking a pension beyond the granted period or a remand for further examination. The appeal raised issues regarding the accuracy of the factual determinations made by the lower courts, particularly concerning the assessments of medical experts and the sufficiency of the available records considered in their evaluations. Ultimately, the higher court found the appeal to be unfounded and maintained the previous court's decision.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Anspruch auf Invalidenrente Teilklage Administrativgutachten Feststellung der Erwerbsunfähigkeit Zugang zu Dokumenten fehlende Anspruchsberechtigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG

The appeal was disposed of summarily because it was obviously unfounded.

Art. 66 al. 1 LTF

The court imposed court costs on the appellant.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (7)

8C_900/2014 (2015-05-28)
Claimant v. Invalidity Insurance Authority: Employment Capacity and Invalidity Assessment
«…zten stets sämtliche allenfalls vorhandenen Akten vorliegen müssen (vgl. Urteile 8C_252/2014 vom 5. August 2014 E. 3.4; 9C_174/2007 vom 22. Juni 2007). Wie die Vorinstanz zudem zutreffend festhält, sind die Berichte des Dr. med. C.________ vom Oktober…»
IV.2013.225 (2014-09-03) · sg
Restaurateur Disability Benefits Appeal Based on Residual Earning Capacity
«…nd in vielen Fällen gar verunmöglicht (Bundesgerichtsurteil 8C_924/2008 vom 8. April 2009 E. 3.3 mit Hinweis auf Urteil 9C_174/2007 vom 22. Juni 2007). Vorliegend ist nicht ersichtlich, dass die Gutachter einen wesentlichen Aspekt der Krankheitsgeschi…»
IV.2013.225 (2014-09-03) · sg
Restaurateur Disability Benefits Appeal (Fibromyalgia, Depression, Foot Issues)
«…nd in vielen Fällen gar verunmöglicht (Bundesgerichtsurteil 8C_924/2008 vom 8. April 2009 E. 3.3 mit Hinweis auf Urteil 9C_174/2007 vom 22. Juni 2007). Vorliegend ist nicht ersichtlich, dass die Gutachter einen wesentlichen Aspekt der Krankheitsgeschi…»
8C_252/2014 (2014-08-05)
Care Worker Invalidity Pension Temporal Limitation Appeal
«…sicherung oder bei irgendeiner medizinischen Fachperson allenfalls vorhandenen Akten vorliegen müssen (vgl. auch Urteil 9C_174/2007 vom 22. Juni 2007), würde doch sonst die Durchführung einer rechtskonformen Begutachtung massiv erschwert und in vielen…»
200 2013 276 (2014-01-06) · be
Woman v. Invalidity Insurance Office (Denial of Pension, Remand for Vocational Measures Assessment)
«…rter Versicherer und die gesamten medizinischen Vorakten vorliegen müssen (Urteil des Bundesgerichts vom 22. Juni 2007, 9C_174/2007). Zu prüfen ist jedoch, ob eine psychische Komorbidität vorliegt, welche die Überwindung der Schmerzen zumindest teilw…»
9C_894/2010 (2011-03-21)
Repayment of Overpaid Super-Mandatory Pension Benefits
«…undes PUBLICA überführt. Mit Entscheid vom 28. Februar 2007, bestätigt mit Urteil des Bundesgerichts vom 22. Juni 2007 (9C_174/2007), stellte das Verwaltungsgericht des Kantons Bern fest, dass F.________ ab 1. August 2003 Anspruch auf eine bis 31. Mär…»
8C_924/2008 (2009-04-08)
Appellant v. Disability Insurance Office (Invalidity Pension Denial)
«…sicherung oder bei irgendeiner medizinischen Fachperson allenfalls vorhandenen Akten vorliegen müssen (vgl. auch Urteil 9C_174/2007 vom 22. Juni 2007), würde doch sonst die Durchführung einer rechtskonformen Begutachtung massiv erschwert und in vielen…»

Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_174/2007

Urteil vom 22. Juni 2007

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Bundesrichter Lustenberger, Seiler,

Gerichtsschreiber R. Widmer.

Parteien

F.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Jean Baptiste Huber, Bundesplatz 6, 6300 Zug,

gegen

IV-Stelle Bern, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Februar 2007.

In Erwägung,

dass die IV-Stelle Bern mit Verfügung vom 23. Juni 2005 das Gesuch der 1948 geborenen F.________ um Zusprechung einer Invalidenrente ablehnte, woran sie auf Einsprache hin mit Entscheid vom 30. November 2005 festhielt,

dass das Verwaltungsgericht des Kantons Bern in teilweiser Gutheissung der hiegegen eingereichten Beschwerde mit Entscheid vom 28. Februar 2007 den Einspracheentscheid teilweise aufhob und der Versicherten rückwirkend ab 1. August 2003 bis 31. März 2004 eine ganze Invalidenrente zusprach, wobei es die IV-Stelle anwies, die entsprechenden Rentenbetreffnisse unter Berücksichtigung des Anspruchs auf Verzugszins ab August 2005 auszuzahlen, während es die Beschwerde im Übrigen abwies,

dass F.________ hiegegen Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt mit dem Antrag, in teilweiser Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihr über den 31. März 2004 hinaus eine angemessene Invalidenrente zuzusprechen, eventuell sei die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen,

dass mit der Beschwerde u. a. die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden kann ( Art. 95 lit. a BGG ),

dass die Feststellung des Sachverhalts nur gerügt werden kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann ( Art. 97 Abs. 1 BGG ),

dass die Vorinstanz die Rechtslage unter Hinweis auf Gesetz und Rechtsprechung zutreffend dargestellt hat,

dass die Beschwerdeführerin geltend macht, die Vorinstanz habe den rechtserheblichen Sachverhalt, wozu auch der Grad der Arbeitsunfähigkeit zählt, offensichtlich unrichtig festgestellt und rügt, den Gutachtern Dr. med. H.________, Frau Dr. med. L.________ und dem Neuropsychologen Dr. phil. D.________ hätten nicht die vollständigen Unterlagen, namentlich auch nicht alle früheren Arztberichte, zur Verfügung gestanden, weshalb deren Schlussfolgerungen nicht hinreichend belegt seien und darauf nicht abgestellt werden könne,

dass die Feststellung des kantonalen Gerichts, die Beschwerdeführerin sei ab Dezember 2003 wieder voll arbeitsfähig gewesen, auf eingehenden und aussagekräftigen Stellungnahmen aus neurologischer, neuropsychologischer, psychiatrischer und neurochirurgischer Sicht beruht und den Gutachtern, namentlich auch dem Psychiater Dr. med. H.________ für die massgebende Expertise vom 22. Dezember 2003, die für ihre Einschätzung erheblichen Unterlagen zur Verfügung standen, wogegen weder unter dem Gesichtswinkel der bundesrechtlichen Anforderungen an die Beweiskraft einer fachärztlichen Expertise noch demjenigen einer korrekten Sachverhaltsfeststellung verlangt werden kann, dass den begutachtenden Ärzten stets alle Akten sämtlicher involvierten Versicherer und die gesamten medizinischen Vorakten vorliegen müssen,

dass von einem im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtig oder in Verletzung von Art. 95 BGG festgestellten Sachverhalt nicht die Rede sein kann und eine anderweitige (Bundes-)Rechtsverletzung weder behauptet wird noch ersichtlich ist,

dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, der Eidgenössischen Ausgleichskasse und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.

Luzern, 22. Juni 2007

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: