Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_164/2011 KI-generiert

Appeal Dismissed Due to Untimely Filing and Procedural Defects in Old-Age Pension Case.

Geschäftsnummer 9C_164/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual regarding decisions made by the administrative court of a canton related to the adjustment of old-age and survivor's insurance benefits. The complaints pertain to the amount of the pension and issues arising from a subsequent interim ruling linked to additional benefits. The review process revealed that the individual failed to submit their appeal within the legal timeframe, which was confirmed by both procedural deadlines and the inadequacy of the submitted documents. As a result, the court deemed the appeals inadmissible and declined to assess them.

Legislator-Regeste

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Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Appeal Dismissed Due to Untimely Filing and Procedural Defects in Old-Age Pension Case: The complaints pertain to the amount of the pension and issues arising from a subsequent interim ruling linked to additional benefits. The review process revealed that the individual failed to submit their appeal within the legal timeframe, which was confirmed by both procedural deadlines and the inadequacy of the submitted documents. As a result, the court deemed the appeals inadmissible and declined to assess them.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung Altersrente verspätete Einreichung prozessleitende Verfügungen Rentenpfändung Sozialversicherungsverfahren Altersgrenze

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used as an alternative reason for inadmissibility due to insufficient grounds for appeal.

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to rule on the inadmissibility of the appeal against the decision of December 20, 2010, based on the late submission.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Used to waive the collection of court costs under the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_164/2011

Urteil vom 9. März 2011

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiber Traub.

Verfahrensbeteiligte

S.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Leistungen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern

vom 20. Dezember 2010.

Nach Einsicht

in die Beschwerden des S.________ vom 4. Februar 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Dezember 2010 betreffend Höhe der Altersrente sowie gegen die Verfügung desselben Gerichts vom 30. Dezember 2010 (im Rahmen eines Verfahrens betreffend Ergänzungsleistung),

in Erwägung,

dass der Entscheid vom 20. Dezember 2010 gemäss postamtlicher Bescheinigung am 24. Dezember 2010 ins Postfach des Beschwerdeführers gelegt worden ist,

dass der Fristenstillstand gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG (andauernd vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar) Beginn und Lauf der siebentägigen Abholungsfrist nach Art. 44 Abs. 2 BGG nicht hemmt (Kathrin Amstutz/Peter Arnold, Basler Kommentar zum BGG, 2008, Art. 44 N 35 ),

dass die somit ab dem 3. Januar 2011 laufende dreissigtägige Rechtsmittelfrist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) am 1. Februar 2011 abgelaufen ist,

dass die Rechtsschrift erst am 4. Februar 2011 und somit nicht innert der gesetzlichen Rechtsmittelfrist eingereicht worden ist,

dass bereits deswegen (im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ) auf die Beschwerde gegen den Entscheid vom 20. Dezember 2010 nicht einzutreten ist,

dass beide Rechtsschriften den Mindestanforderungen an die Begründung ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ) nicht genügen, weshalb darauf ohnehin nicht einzutreten wäre ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass im Übrigen die mit "Einsprache" betitelte Rechtsvorkehr gegen eine verfahrensleitende Verfügung des kantonalen Gerichts vom 30. Dezember 2010 in der - u.a. vom Entscheid in der Rentenfrage abhängigen - Streitsache EL 200.2010.1340 (betreffend Ergänzungsleistung) im Sinne von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG offensichtlich unzulässig ist, da die betreffende Verfügung einen Zwischenentscheid darstellt, der gemäss Art. 92 f. BGG beim Bundesgericht nicht anfechtbar ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG - umständehalber - auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 9. März 2011

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Traub